Hartz IV – Sparbuch Kinder

Der Freibetrag für Sparvermögen von Kindern, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, ist nur dann einsetzbar, wenn das Geld auch tatsächlich auf einem Sparbuch angespart wird, das auf den Namen des Kindes ausgestellt ist.

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Nach einem Urteil des Bundessozialgericht ist es für Hartz-IV-Empfänger nur möglich Geld für ihre Kinder anzusparen, wenn dies auch tatsächlich auf den Namen des Kindes geschieht, also auf einem eigenen Sparbuch, das auf das Kind ausgestellt wurde.


Anrechnungsgrenze für Vermögen

Wenn das Geld auf einem Sparbuch oder Konto des Hartz-IV-Empfängers angespart wird, steht den Kindern kein eigener Freibetrag im Rahmen der Anrechnung von Vermögen zu und wird bei der Berechnung des Bezuges entsprechend in Abzug gebracht. Zur Zeit liegt die Anrechnungsgrenze für Vermögen von minderjährigen Leistungsempfängern bei 3.100 Euro, bei Erwachsenen werden 150 Euro pro Lebensjahr gerechnet, jedoch ebenfalls mindestens 3.100 Euro. Außerdem werden die Freibeträge für die Altersvorsorge hinzugezählt.

Eigenes Sparbuch

Wenn man also Hartz-IV-Empfänger ist und es trotzdem schafft noch etwas für die Zukunft des Nachwuchses anzusparen, sollte dies unbedingt auf einem eigenen Sparbuch sein, da sonst alles Ersparte irgendwann im Rahmen der Berechnung eingezogen wird.

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