Hartz IV trotz Sparbuch und Bausparvertrag?

Nach einem Jahr Arbeitslosengeld ist man Hilfbedürftiger und bekommt Arbeitslosengeld II sprich Hartz IV. Sparguthaben auf dem Sparbuch oder zum Beispiel in einem Bausparvertrag könnte bei überschreiten bestimmter Freibeträge dafür sorgen dass ALG II gekürzt oder verweigert wird.

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Über Jahre hinweg hat man oft ein wenig Geld zusammengespart oder auch noch einen Bausparvertrag der bald ausläuft und man wird arbeitslos. Mit dem Bezug von Arbeitslosengeld hat man dann immerhin 1 Jahr Zeit sich eine neue Arbeit zu suchen. Nur manchmal vergeht die Zeit mehr und mehr und man hat immer noch keinen Job und weiß dass es nach dem Bezug von Arbeitslosengeld nach einem Jahr der Bezug von Hartz IV folgt.

Bausparvertrag

Dabei stellt sich dann auch die Frage, wie mein mühsam erspartes Geld über die Jahre und auch ein eventuell bald fälliger Bausparvertrag auf Hartz IV auswirkt. Nach dem Gesetz wird bei jedem Hilfebedürftigen (Hartz IV Bezug) grundsätzlich ein Freibetrag von 3.100 Euro berücksichtigt.


Freibetrag von 150 Euro

Für jedes vollendete Lebensjahr hat der Hartz IV Bezieher einen Freibetrag von 150 Euro. Als Beispiel hat ein 40 jähriger Hartz IV Bezieher einen Freibetrag von 6000 Euro. Liegt das Vermögen bei diesem Beispiel über 6000 Euro kann der Bezug von Arbeitslosengeld II gekürzt oder auch verweigert werden. Der maimale Freibetrag beträgt 9750 Euro.

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