Haftung des Versicherungsvertreters EU Vermittlerrichtlinie

Die EU Vermittlerrichtlinien verändern die Haftung eines Versicherungsvertreter, der für eine Gesellschaft tätig ist

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Bei Versicherungsvertreter, die für eine Versicherungsgesellschaft in der Ausschließlichkeit arbeiten und einen Kunden schlecht oder falsch beraten, greift die Haftung des Erfüllungsgehilfen, gemäß Ã‚§ 278 BGB. Diese Haftung geht auf das Versicherungsunternehmen über, dass gegenüber dem Kunden berechtigte Schadenersatzansprüche zu befriedigen hat.

Verzicht auf Regress möglich

Je nach Vereinbarung kann das Versicherungsunternehmen gegenüber dem Versicherungsvertreter teilweise oder vollständigen Regress fordern oder eben ganz darauf verzichten.

Vermittler hat Pflichten gegenüber dem Kunden

Durch das EU Vermittlergesetz hat dann der Versicherungsvertreter erstmals Pflichten gegenüber dem Kunden, und zwar die Dokumentationspflicht, die Mitteilungspflicht und die Beratungspflicht, die er zu erfüllen hat. Für deren richtige und vollständige Einhaltung haftet der Versicherungsvertreter persönlich. Allerdings kann auch hier das Versicherungsunternehmen, die Haftung übernehmen aber muss es nicht tun.

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