Gütertrennung – Erbfall Anspruch Ehepartner

Wenn man eine Gütertrennung vereinbart hat, so verringert sich im Erbfall Anspruch des hinterbliebenen Ehepartners um ein Viertel. Eine Möglichkeit dies zu verhindern ist eine sogenannte modifizierte Zugewinngemeinschaft.

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Wenn man sich in einem Ehevertrag auf Gütertrennung einigt, so hat dies auch Konsequenzen beim Tod eines Ehepartners. Im Falle der Gütertrennung verhält es sich so, dass der gesetzliche Erbteil des hinterbliebenen Ehepartners sich um ein Viertel reduziert. Hinzu kommt, dass sich der Pflichtteil, der vom gesetzlichen Erbteil abhängig ist, ebenfalls verringert.

Kinder des Verstorbenen profitieren

Hiervon profitieren in der Regel die Kinder des Verstorbenen, da sich deren Erbteil entsprechend erhöht. Außerdem gibt es auch bei der Erbschaftssteuer Nachteile durch die Gütertrennung für den erbenden Ehepartner, denn dieser darf keinen fiktiven Zugewinnausgleich bei der Steuererklärung als mindernd vom Nachlass abziehen. Die Möglichkeit hierauf besteht nur, wenn man im Rahmen einer Zugewinngemeinschaft verheiratet war.

Modifizierte Zugewinngemeinschaft

Es gibt aber die Möglichkeit sich auf eine sogenannte modifizierte Zugewinngemeinschaft zu verständigen, denn hiermit gilt für die Scheidung Gütertrennung und für den Erbfall bleibt die Zugewinngemeinschaft erhalten. Wichtig ist vor Abschluss eines Ehevertrages sich gut beraten zu lassen und vor allem über die Konsequenzen zu informieren.

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