Günstig gesund durch Omas Hausmittel

Im Rahmen der Gesundheitsreform geht Kranksein ganz schön ins Geld. Viele Menschen entdecken jetzt Omas Hausmittel wieder und kommen damit günstig und gesund durchs ganze Jahr.

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Ob Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Magen-Darm-Infekte, Zahnweh oder Kopfschmerz: Medikamente gegen die ganz alltäglichen Zipperlein werden von den Krankenkassen in der Regel nicht mehr übernommen. Wer also in diesen Tagen einen leichten, grippalen Infekt verspürt, muss in der Apotheke tief in die Tasche greifen. Dabei ist bei vielen der entsprechenden Medikamente die Wirksamkeit zweifelhaft. Es kann sich also durchaus lohnen, auf altbewährte, natürliche Heilmittel zurückzugreifen.

• Augenentzündung:

Hier helfen Auflagen mit Augentrost- oder Kamillentee. Dazu einen Wattebausch in dem warmen Tee tränken und mehrmals täglich auflegen.

• Ohrenschmerzen:

Besonders häufig leiden daran Kinder. Bewährt haben sich Zwiebelsäckchen. Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in ein dünnes Stoffsäckchen wickeln, dann erwärmen (z. B. auf der Heizung oder mit der Wärmflasche); auf das schmerzende Ohr legen und mit einem Tuch festbinden. Der Wickel bleibt so für bis zu 60 Minuten.

• Husten:

Gemüsezwiebel in Scheiben schneiden. Mit Honig dick übergießen. 24 Stunden ziehen lassen. Dann den Sud absieben. Mehrmals täglich einen Teelöffel einnehmen. Saft im Kühlschrank aufbewahren.

• Gelenkschmerzen:

Die betroffenen Gelenke zweimal täglich mit Oregano-Öl behandeln. Dazu werden sechs Teelöffel Oregano in 100 ml Olivenöl vermengt. Über Nacht ziehen lassen. Fertig.

• Fieber:

Alle kennen Wadenwickel. Hier noch mal das Prinzip. Küchentücher in lauwarmem Wasser tränken, leicht auswringen und um die Unterschenkel wickeln. Die Wickel etwa 20 Minuten dort belassen. Um den Effekt zu verstärken, kann man dem Wasser Essig oder Zitronensatz zugeben. Vorsicht: Wadenwickel dürfen nur eingesetzt werden, wenn der gesamte Körper inklusive Beine heiß ist, sonst droht ein Kreislaufzusammenbruch.

• Durchfall:

Viel trinken ist jetzt besonders wichtig. Gut sind z. B. Heidelbeertee oder auch Schwarztee mit Zucker und – wichtig für den Mineralstoffhaushalt – Salz.

• Blähungen:

Ein Tee aus Fenchel, Anis, Kümmel lindert die schmerzhaften Flatulenzen. Hilft übrigens auch Babys.

• Zahnschmerz:

Bekommt man meist, wenn der Zahnarzt frei hat. Im akuten Fall können die Inhaltsstoffe einer Gewürznelke die schlimmste Qual lindern. Sie werden durch Kauen freigesetzt.

• Kopfweh:

Schnell einen halben Liter Wasser trinken. Wirkt ähnlich zuverlässig wie ein Schmerzmittel.

Natürlich ersetzen Hausmittel nicht den Besuch beim Arzt. Lassen die Beschwerden nicht nach, sollte man immer den Fachmann aufsuchen.

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