Grippeimpfung ist Kassenleistung

Unterschiedliche Temperaturen mal warm mal kalt sorgen dafür dass wir öfters eine Erkältung haben. Eine Grippeimpfung kann helfen.

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Um nicht an der echten Influenza – der Grippe – zu erkranken, sollte man sich impfen lassen; die Kosten übernimmt der gesetzliche Krankenversicherer oder der Arbeitgeber.

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Grippe ist kein Klacks

Wer Grippe für einen Klacks hält täuscht sich. Die echte Grippe ist eine schwere Erkrankung, die jährlich auch zu Todesfällen führt. Vor allem Menschen mit einer Immunschwäche, ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere sind gefährdet, sich mit der Influenza anzustecken. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des RKI vor allem den Risikogruppen sich gegen Grippe impfen zu lassen.

So erkennt man die Grippe

Husten, Schnupfen, Heiserkeit? Das sind Symptome eines sogenannten „Grippalen Infektes“, einer einfachen Erkältung also. Hier kann man vom Grundsatz drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er ausgehen. Die echte Grippe dagegen kündigt sich nicht an. Man steht morgens auf und fühlt sich gut; und plötzlich – wie aus heiterem Himmel – hat man hohes Fieber, häufig Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, sogar Übelkeit bis hin zu Erbrechen sind zum Beispiel Symptome.

Vorbeugen besser als Nachsorge

Vorbeugen ist immer besser als Nachsorgen. Mit einigen einfachen Hygienemaßnahmen kann man sich schon schützen. Dazu gehören: regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife, Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder ein Taschentuch, Abstand halten zu erkrankten Personen, regelmäßiges Lüften von Räumen und – besonders zu empfehlen – im Krankheitsfall zu Hause bleiben und sich auskurieren. Wer sich impfen lassen möchte, kann das zum Beispiel bei seinem Hausarzt tun. Die Impfstoffe sind zumindest in Baden-Württemberg schon eingetroffen und stehen den Patienten zur Verfügung. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenversicherern übernommen. Bei Menschen, die eine Impfung von Berufswegen benötigen (z. B. medizinisches Personal), übernehmen die Arbeitgeber nach arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften die Kosten der Impfung. Privat Krankenversicherte sollten bei der Versicherung nachfragen, ob die Kostenübernahme der Impfung vertraglich vereinbart ist.

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