GmbH Geschäftsführer Altersversorgung Pensionszusage

Die GmbH Geschäftsführer Altersversorgung sind oft Pensionszusagen die über Rückdeckungsversicherungen abgesichert sind, was teilweise durch große Deckungslücken gefährlich für die GmbH werden kann.

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Die Altersversorgung für GmbH Geschäftsführer sind oft so bezeichnete Pensionszusagen die über eine Rückdeckungsversicherung finanziert wird. In Deutschland gibt es über eine halbe Million solcher Pensionszusagen und nicht wenige sollten dringend überarbeitet werden.

Rückdeckungsversicherung mit Deckungslücken

Die Rückdeckungsversicherungen sind in der Regel Kapitallebensversicherungen, die nach Heubeck mit einer Verzinsung von 6 Prozent hochgerechnet wurden und teilweise mit den Sterbetafeln von 1998, die längst mehr als überholt sind. So ist es nicht selten dass Pensionszusagen Deckungslücken bis zu 50 Prozent haben was gravierende Folgen haben kann.

Wie funktioniert eine Pensionszusage:

Die GmbH verspricht in der Regel dem GmbH Geschäftsführer eine Altersversorgung, eine Berufsunfähigkeits-Absicherung und eine Hinterbliebenenrente in einer bestimmten Höhe. Dadurch verpflichtet sich die GmbH dem Geschäftsführer ab dem erreichen eines bestimmten Alters eine Altersrente in der festgelegten Höhe zu bezahlen und dies egal wie lange er lebt.

Finanzielles Risiko für die GmbH

Da dies für eine GmbH auch ein finanzielles Risiko darstellt und um diese nicht zu belasten wird für die Deckung der Pensionszusage in der Regel eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen. Das Problem mit den Deckungslücken kommt dann oft wenn der Pensionsberechtigte aus Altersgründen die GmbH verkaufen will. Da die Pensionszusage in der Bilanz steht wird man kaum einen Käufer für die GmbH finden, da er praktisch die Deckungslücke mit der GmbH kauft solange der Pensionsberechtigte lebt.

Unverkäufliche GmbH

So sind manchmal GmbHs unverkäuflich, so dass er bei dem Verkauf seiner GmbH seine Pensionszusage abfinden lassen muss was dann zu einem noch größeren Problem führen kann. Dazu gibt es ein Urteil des BFH aus dem Jahr 1998, nach dem der Geschäftsführer dann nicht das Kapital versteuern muss welches er aus der Abfindung erhält sondern den so genannten Wiederbeschaffungswert. Theoretisch ist dies beispielsweise ein Einmalbeitrag in eine Rentenversicherung in der Höhe um die Pensionszusage zu erfüllen. Dieser Betrag ist natürlich wesentlich höher als die Abfindung und so hat der Pensionsberechtigte unter Umständen sehr hohe Steuerzahlungen und von der Abfindung bleibt kaum noch was übrig.

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