GKV Zusatzbeiträge – versteckte Beitragserhöhung?

Glaubt man einigen Berechnungen wird die GKV über die Zusatzbeiträge bis zum Jahr 2020 richtig teuer, das ist dann aber kaum noch ein Zusatzbeitrag sondern eher eine versteckte Beitragserhöhung.

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Ursprünglich waren oder sind ja die Zusatzbeiträge in der GKV dazu da, der Krankenversicherung zusätzliche Einnahmen zu verschaffen, wenn das Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht reicht, doch wenn das stimmt was zum Teil geschrieben wird, kann man das auch als eine versteckte Beitragserhöhung ansehen.

Jahr 2020 – Zusatzbeitrag 120 Euro im Monat

Eine Studie des Kölner Instituts für Gesundheitsökonomie zufolge sollen die Zusatzbeiträge bis zum Jahr 2020 drastisch ansteigen. Dabei ist die Rede von einem Zusatzbeitrag von 120 Euro im Monat. Schon zum Ende des nächsten Jahres wird ein Zusatzbeitrag von durchschnittlich 21 Euro vorausgesagt.


Bundesgesundheitsministerium zweifelt an der Berechnung

Das Bundesgesundheitsministerium zweifelt an der Berechnung des Kölner Instituts und weist daraufhin dass der Leiter des Kölner Instituts der Gesundheitsexperten Karl Lauterbach (SPD) ist. Ein Sprecher des Ministeriums bezeichnet die Berechnungen als unseriös und sie entbehren jeder Grundlage. Vor dem Hintergrund das der Leiter des Instituts der bekannte SPD Politiker ist, wird bei der Berechnung nur davon ausgegangen dass man bei den Versicherten Unruhe reinbringen will. (Das Institut wird zwar nominell von Karl Lauterbach geleitet, doch in der Zeit in der er SPD Gesundheitsexperte Mitglied im Bundestag ist, übernimmt kommissarisch Markus Lüngen die Leitung)

Gewerkschaftsbund warnt auch vor Steigerungen

Auch der Gewerkschaftsbund warnt vor drastischen Steigerungen bei den Zusatzbeiträgen. Annelie Buntenbach DGB-Vorstandsmitglied sieht für 70 Millionen Versicherte nichts gutes wenn die Kopfpauschale in den nächsten Jahren Wirklichkeit wird. Der Deutsche Gewerkschaftsverbund kündigt weitere Proteste gegen die von der Regierung durchgesetzte Regelung an, das Zusatzbeiträge nicht mehr gedeckelt werden. Erst ab 2 Prozent des Monatseinkommen haben Versicherte einen Anspruch auf einen Ausgleich.

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