Gesundheitsreform bis Mitte 2006
Infos zur Gesundheitsreform
Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am Wochenende dass sich alle auf der Grundlage ihres Einkommens an der Finanzierung des Systems beteiligen sollen.
Die Koalition will sich bis Mitte des Jahres auf eine Gesundheitsreform einigen, dabei sollen die Beiträge für Kinder von der Allgemeinheit getragen werden.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt kündigt bis Ende März ein eigenes Reformkonzept an und die Berichte in der BAMS wurden auch gleich dementiert, indem Ulla Schmidt entmachtet werden sollte.
Bei der Kabinettsklausur in Gelnhausen soll dafür ein Fahrplan abgesteckt werden.
Angela Merkel möchte dass sich alle mit ihrem gesamten Einkommen an den Gesamtkosten des Systems beteiligen und nicht wie ursprünglich angedacht die 14 Milliarden teure Krankenversicherung für Kinder aus Steuern zu bezahlen.
Dass Ulla Schmidt ein ähnliches Modell bevorzug wie es seit Januar 2006 in der Niederlande eingeführt wurde, bezeichnete eine Sprecherin der Gesundheitsministerin als Mutmaßung.
Allerdings wird das System in der Niederlande beobachtet und ist als Modell auch für Deutschland im Gespräch.
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Das Matra unserer Gesundheitspolitik ist der Satz: “Im Gesundheitswesen darf man keinen freien Markt zulassen.” Bei der medizinischen Versorgung wünscht die Mehrheit der Patienten und Ärzte ein bürokratisches Modell, obwohl keiner glaubt, dass das bei Autos, Lebensmitteln, Urlaubsreisen oder Computern funktionieren könnte. Und so kriegen wir genau das, was wir haben wollen: Bürokratie. Wie sähen unsere Urlaubsreisen aus, wenn sie so organisiert würden? Das Problem unserer Gesundheitspolitik ist, dass wir keinen freien Markt zulassen: keine Niederlassungsfreiheit, keine Versicherungsfreiheit, keine Vertragsfreiheit, keine freie Preis- und Produktgestaltung. Sogar die freie Arztwahl soll eingeschränkt werden. Und wenns nicht funktioniert rufen wir alle nach noch mehr staatlichen Regelungen. Gnade mir Gott, dass ich gesund bleibe!
In Großbritannien und Kanada kriegt ein Hund schneller ein MRT als ein Mensch. Patienten warten sogar auf Krebsoperationen Monate lang. Wir werden da auch noch hinkommen. Wenn ich höre was unsere neue alte Gesundheitsministerin Frau Ulla Schmidt als erstes gefordert hat: Staatlich verodnete Preissenkungen für Medikamente um 2% und Verbot für Privatpatienten mehr zu bezahlen als Kassenpatienten. Weshalb haben nicht gleich alle ZURÜCKTRETEN gerufen? Wohin der Sozialismus führt, sollten wir doch im 20. Jahrhundert gelernt haben. Ein Aldi ist nur in einem freien Markt möglich.
Und weshalb fordern nicht alle, sich privat versichern zu dürfen? In unserem Land sind nur die reichen Leute frei. Wer nicht reich ist, wird lieber Sozialhilfeempfänger als sich von diesem Staat ausbeuten zu lassen.