Gesetzlicher Privatpatient
Unter dem Begriff Gesetzlicher Privatpatient hat die erste gesetzliche Krankenkasse wohl den privaten Krankenversicherungen den Kampf angesagt. Da werden sicherlich noch viele mit dem Wahltarif für Gesetzliche Privatpatienten auf den Markt kommen
Nach der Einführung der Gesundheitsreform zum April 2007 kommt die erste gesetzliche Krankenversicherung mit einem Wahltarif, der wohl zukünftig den Namen Gesetzlicher Privatpatient hat.
Im Prinzip haben die Kunden dann als gesetzlich krankenversicherter den Status eines Privatpatienten.
Umstellung auf Kostenerstattungsprinzip Dabei wird ganz einfach bei der Hausarzt und Facharzt Behandlung von dem Sachleistungsprinzip auf das Kostenerstattungsprinzip umgestellt. Wenn der Versicherte die Kostenerstattungsvariante wählt, greift die privatärztliche Gebührenordnung mit einem Faktor 2,3 Prozent, der den privat Versicherten ein Begriff ist. Bei der Behandlung von Vertragsärzten ist er wie ein Privatpatient. Bei Arznei, Heil und Hilfsmittel sowie im Krankenhaus wird weiter bleiben wie bisher.
So habe ich dass momentan verstanden. Anbieten wird die In Schleswig Holstein die IKK Direkt Kiel. Es wird spannend, was da noch so alles eingeführt wird. Wenn die private Krankenversicherung dies geahnt hat, kann ich umso mehr die Ängste und Proteste verstehen. Auf lange Sicht könnte sowas das Ende der PKV sein. Wenn dies preislich noch interessant ist und ich eine Zusatzversicherung fürs Krankenhaus abschließen kann, habe ich nicht weniger als bei der PKV.
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