Gesetzlicher Betreuer – Amtsgericht Rechtlicher Betreuer

Die Einrichtung eines gesetzlichen Betreuers muss beim Amtsgericht beantragt werden. Dieser hilft dem Betreuten in persönlichen oder finanziellen Angelegenheiten in einem vom Vormundschaftsgericht festgelegten Umfang.

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Die gesetzliche Betreuung ist im Betreuungsgesetz geregelt und es handelt sich um die stattliche Fürsorge für Personen und Vermögen von Menschen, die ihre Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht selbst regeln können.

Gesetzliche Betreuung

Wenn man in die Situation kommt, eine gesetzliche Betreuung für einen Menschen anregen zu müssen oder für sich selbst eine solche Betreuung haben möchte, so ist hierfür eine Anordnung durch das Vormundschaftsgericht notwendig. Hier kann der Betroffen oder in Stellvertretung eine dritte Person die Einrichtung einer Betreuung anregen. Ist ein Mensch körperlich behindert, so darf die Betreuung, so lange er seinen eigenen Willen bekunden kann, nur auf dessen eigene Antragstellung installiert werden. Hilfe erhält man bei den örtlichen Betreuungsbehörden, bei den Sozialen Diensten, Betreuungsvereinen oder auch fachkundigen Rechtsanwälten.

Prüfung endgültige Betreuung

Wird eine Betreuung eingerichtet, so geschieht dies zunächst für ein halbes Jahr, im Anschluss daran wird erneut überprüft, ob eine endgültige Betreuung notwendig ist. Auch diese endgültigen Betreuungen werden nach sieben Jahren wieder überprüft und können durch Anregung der Betroffenen selbst oder deren Betreuer jederzeit wieder aufgehoben werden.

Selber auswählen

Der Betroffene selbst kann auswählen, vom wem er betreut werden möchte, dies kann er durch eine Betreuungsverfügung festlegen. Betreuer werden können Angehörige, Mitarbeiter von Betreuungsbehörden oder auch ehrenamtliche Mitarbeiter eines Betreuungsvereins. Ca. 75% aller Betreuungen übernehmen Angehörige oder sozial engagierte Bürger. Für alle Beteiligten ist es wichtig, dass das Aufgabengebiet klar definiert ist, denn durch die Bestellung eines Betreuers wird der Betreute nicht zwangsläufig geschäftsunfähig und kann weiter Verträge abschließen und am Rechtsverkehr teilnehmen. Nur im Einzelfall kann eine Geschäftsunfähigkeit festgestellt werden.

Jahresbericht vorlegen

Man unterscheidet in persönliche Angelegenheiten, wie zum Beispiel Unterbringung, ärztliche Versorgung usw. und in vermögensrechtliche Angelegenheiten, wie Rechnungslegung, Anlegung eines Vermögensverzeichnisses, Verwaltung von allen Geldangelegenheiten. Einmal jährlich legt der Betreuer dem Vormundschaftsgericht einen Jahresbericht vor.


Kontrolle der Betreuer

Die Betreuer werden vom Vormundschaftsgericht kontrolliert und Dritte oder Angehörige und natürlich der Betreute selbst haben die Möglichkeit, ihre Anmerkungen und Beschwerden zur Betreuung beim Vormundschaftsgericht einzureichen. Das Gericht muss dies dann überprüfen.

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One thought on “Gesetzlicher Betreuer – Amtsgericht Rechtlicher Betreuer

  1. Kommentar Autor
    Shan Bharathidasan
    Ein Kommentar

    Sehr geehrte Damen und Herren
    ich moechte als gesetzlicher Betreuuer arbeiten. wo muss ich mich wennden.

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