Gesetzliche Rente – was habe ich zu erwarten?

Gesetzliche Rente – was habe ich zu erwarten, wie hoch wird meine Rente sein und kann ich meinen Lebensstandard halten, das lesen Sie in dem Bericht.

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Über die gesetzliche Rente wird viel geschrieben und auch in der Politik ist sie immer wieder ein Thema, derzeit will man die gesetzliche Rente wieder reformieren und dabei gleichzeitig der Altersarmut vorbeugen. Die letzte Reform hat die Rente mit 67 Jahren gebracht, die eigentlich nichts anderes ist als eine Rentenkürzung. Wer mit 65 Jahren trotzdem in Rente will, der muss ab einem bestimmten Jahrgang mit 7,2 Prozent weniger Rente auskommen und das bis an sein Lebensende.

Ab Jahrgang 1964 Rente mit 67

Ab dem Jahrgang 1964 kann man mit 67 Jahren in Rente gehen, will man früher in Rente gehen, muss man Abschläge von 0,3 Prozent pro Monat hinnehmen. Ausnahmen gibt es für alle, die schon 45 Beitragsjahre in der Rentenversicherung haben. Diese langjährigen Versicherten können mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen, haben sie allerdings noch nicht das 65. Lebensjahr erreicht, dann können sie auch nur mit Abschlägen zu diesem Zeitpunkt in Rente gehen.

Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt

Ab dem nächsten Jahr soll der Beitragssatz zur Rentenversicherung sinken und das stärker als bisher erwartet. Nach den jüngsten Meldungen soll der Beitragssatz von 19,6 Prozent auf 18,9 Prozent runter. Die Regierung hat beschlossen, dass der Beitragssatz bis zum Jahr 2030 nicht über 22 Prozent steigen soll. Das ist eigentlich verwunderlich, denn es gibt immer mehr Rentner und immer weniger Arbeitnehmer im Vergleich. Man kann deshalb davon ausgehen, dass die gesetzliche Rente wirklich nur noch eine Grundabsicherung ist, und jeder der keine zusätzlichen Einnahmen hat, wird seinen Lebensstandard nicht halten können. Viele werden in die Grundsicherung rutschen, sofern diese dann beantragt wird. Man geht heute davon aus, dass viele Rentner die Grundsicherung schon beantragen könnten, das aber nicht tun, entweder aus Scham oder weil es ihnen nicht bekannt ist das sie Anspruch haben.

Reform der Rentenversicherung – Altersarmut vorbeugen

Die neuerliche Reform der gesetzlichen Rentenversicherung soll auch der Altersarmut vorbeugen. Die Bundesarbeitsministerin will das über die Zuschussrente erreichen, indem sie kleine Renten auf 850 Euro aufstockt, wenn diese eine Zeitlang gesetzlich versichert waren und auch eine Riester Rente angespart haben. Allerdings wird die Zuschuss Rente auch in den eigenen Reihen kritisiert und deshalb ist es nicht sicher was da kommen wird. Unser Kanzlerin Angela Merkel hat wohl intern beschlossen, dass langjährig Versicherte notfalls mit Geld vom Staat in der Rente unterstützt werden.


Was kann ich tun für meine Rente?

Wer noch jung ist, der sollte auf alle Fälle so früh wie möglich für seine Rente ansparen. Dabei ist eine Riester Rente durch die staatlichen Zulage eigentlich die erste Wahl für Arbeitnehmer, doch auf alle Fälle sich verschiedene Angebote machen lassen. Wer schon bald in Rente geht und heute schon weiß, dass er mit einer Riester Rente nicht über die Grundsicherung hinauskommt, der muss keine mehr abschließen sondern kann das Geld besser verleben. Auch wenn diese Aussage manchen aufstoßen wird, es ist genauso auch gemeint, denn Menschen die so wenig bekommen, die brauchen eigentlich jeden Euro und müssen den nicht für eine nutzlose Versicherung rauswerfen.

Der Aufbau einer vernünftigen Altersvorsorge läuft in der Regel für Arbeitnehmer so:

Grundrente (gesetzliche Rentenversicherung)
Staatliche Förderung (Riester Rente)
Betriebliche Altersvorsorge (Direktversicherung)
Private Vorsorge (Versicherung, Aktien, Investmentfonds oder Immobilien)

Für Selbständige ist der Aufbau ein wenig anders:

Minirente (gesetzliche Rentenversicheurng soweit vorhanden)
Staatliche Förderung (Rürup Rente)
Private Vorsorge (Versicherung, Aktien, Investmentfonds oder Immobilien)

Wer so in geeigneter Höhe vorgesorgt hat, ist einer der keine Angst vorm Alter haben muss.

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