Gesetzliche Pflegeversicherung keine Kostendeckung

Da die gesetzliche Pflegeversicherung in Pflegefällen oft viel zu wenig bezahlt, um die Kosten des Pflegeaufwandes zu decken, erweist es sich, wenn man nicht selber die restlichen Kosten begleichen möchte, als sinnvoll, eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen, deren Leistungen im Pflegefall höher ausfallen.

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Auf dem momentanen Stand des Pflegebereichs ist eine Kostendeckung durch die gesetzliche Pflegeversicherung kaum möglich. Durch die hohen entstehenden Kosten muss oft noch privat etwas hinzubezahlt werden. Dies ist vor allem dadurch kritisch, dass immer mehr Menschen durch das allgemein angestiegene Durchschnittssterbealter pflegebedürftig werden und dann wegen der hohen Kosten nicht optimal versorgt werden können.

Kein Verlass auf alle Versicherungen

Man sollte sich im Alter nicht auf alle abgeschlossenen Versicherungen verlassen, so zahlen die Unfallversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung beispielsweise nur, wenn der Versicherte vor dem 65. Lebensjahr pflegebedürftig wird, bei älteren Menschen bleibt lediglich die gesetzliche Pflegeversicherung bzw. die Pflegezusatzversicherung, falls diese abgeschlossen wurde. Somit wird sehr deutlich, wie knapp das Geld in solchen Pflegefällen werden kann.

Zuzahlungen oder private Pflege

Sollten die erhaltenen Leistungen für den Pflegeaufwand nicht reichen, so müssen entweder Verwandte die zusätzlich nötigen Kosten übernehmen oder der Pflegebedürftige muss privat von Verwandten gepflegt werden. Um dies zu verhindern, eignet sich die Pflegezusatzversicherung, wobei vor allem die Pflegekostenversicherung und die Pflegetagegeldversicherung zu erwähnen sind.

Die Pflegekostenversicherung

Die Pflegekostenversicherung übernimmt im Pflegefall einen vorher zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer abgemachten Prozentsatz der entstehenden Kosten. Sollten so zum Beispiel 80 Prozent der Kosten von der Pflegekostenversicherung übernommen werden, und die rechtliche Pflegeversicherung von vorne herein 40 Prozent abdeckt, so werden 80 Prozent der verbleibenden Kosten getilgt und der Pflegebedürftige muss einen Eigenanteil von unter 10 Prozent anstatt 60 Prozent bezahlen.

Die Pflegetagegeldversicherung

Bei der Pflegetagegeldversicherung handelt es sich um eine ganz klassische Versicherung, welche dem Versicherten pro Tag einen festgelegten Kostensatz bezahlt. Der Nachteil besteht darin, dass der Betragt, im Gegensatz zu der Pflegekostenversicherung nicht höher wird, wenn die Pflegekosten steigen. Jedoch sind die Beiträge etwas günstiger.


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