Gesetzliche Krankenversicherung – Heil und Hilfsmittel Report

Der Heil und Hilfsmittel Report der Gmünder Ersatzkasse (GEK) sieht bei diesen oftmals unnötige Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen.

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Bei den Heil und Hilfsmittel gibt es laut einer Studie im Heil und Hilfsmittelreport der Gmünder Ersatzkasse (GEK) unnötige Ausgaben. Der Gesundheitsökonom Gerd Glaeske verantwortlich für die Studie, sieht aber auch dass dem Bereich Heil und Hilfsmittel nicht genug Beachtung geschenkt wird.

Massagen, Bäder und Krankengymnastik

Zu den Heil und Hilfsmittel gehören unter anderem die klassischen Behandlungsmethoden der Physikalischen Therapie wie Massagen, Bäder und Krankengymnastik sowie Hörhilfen und Prothesen. Die Kritik der Studie geht nicht gegen die Kosten dieser Heil und Hilfsmittel sondern eher gegen die doch manchmal stattfindende Über- oder Unter- oder Fehlversorgung der Patienten. Deshalb fordert der Gesundheitsökonom Studien ähnlich wie für die Arzneimittel auch für die Heil und Hilfsmittel einzuführen. Oft sind wohl ältere Menschen mit der Nutzung von den Hilfsmitteln überfordert und nutzen diese deshalb überhaupt nicht.

Langfristig Mehrausgaben

Grundsätzlich dürfte dies ein guter Ansatz sein, denn auch bei den Heil und Hilfsmittel wird es langfristig Mehrausgaben geben, allein durch die Überalterung unserer Gesellschaft. Und wenn da nicht frühzeitig was getan wird, werden die Kosten aus dem Ruder laufen. Bei den Arzneimitteln wird beispielsweise von den Krankenkassen nur dann ein teures Medikament bezahlt wenn dieses Medikament auch einen höheren Nutzen bringt als ein vergleichbares billigeres Medikament.

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