Gesetzliche Krankenversicherung für Selbstständige

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Selbstständige freiwillige Mitglieder und damit muss diese Gruppe aus allen Einnahmen Beiträge zur Krankenversicherung bezahlen. Der Mindestbeitrag für Selbständige (hauptberuflich) in der GKV errechnet sich aus einem fiktiven Einkommen von 2.021,25 EUR Euro.

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In der Regel kann sich der Selbstständige frei wählen ob er sich privat oder gesetzlich versichert. In der gesetzlichen Krankenversicherung müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein um sich als freiwilliges Mitglied versichern zu können. Hauptberuflich Selbstständige müssen in den letzten 5 Jahren vor dem Ausscheiden entweder mindestens 24 Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden mindestens 12 Monate ohne Unterbrechung in der GKV versichert gewesen sein.


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Die Familie kostenlos mitversichern

Wer als Selbstständiger eine Familie mit Kindern hat, ist oft in der gesetzlichen Krankenversicherung besser aufgehoben, weil er Frau und Kinder kostenlos mitversichern kann. Diesen Luxus bietet die private Krankenversicherung nicht an. Für ältere Selbstständige ist oft ein Wechsel in die PKV überhaupt nicht mehr möglich, weil gewisse Krankheiten es unmöglich machen sich privat zu versichern.

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Gesetzliche Kasse wechseln

Aktuell haben alle gesetzlichen Krankenkassen den gleichen Beitragssatz und unterscheiden sich damit nur noch bei den Leistungen und natürlich beim Zusatzbeitrag, der von den Krankenkassen verlangt werden kann,, wenn Ihnen die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichen. Allerdings kann jeder die gesetzliche Kasse wechseln bevor er den Zusatzbeitrag bezahlen muss.
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Gesetzliche Krankenversicherung für Selbständige

Die gesetzliche Krankenversicherung muss, sobald die Rahmenbedingungen stimmen, jeden aufnehmen und kann nicht wie die private Krankenversicherung jemand aufgrund seiner Krankheiten ablehnen. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung kann der Selbstständige wie Arbeitnehmer Krankengeld ab dem 43. Tag beziehen. Über einen Wahltarif ist es aber auch möglich ein höheres Krankengeld als das gesetzliche zu bekommen, dabei kann auch das Krankengeld früher als erst ab dem 43. Tag bezogen werden. Dabei gilt allerdings je früher und je höher das Krankengeld ist, desto höher ist dann auch der Beitrag dafür. Der Nachteil bei einem Wahltarif ist es dass man sich für 3 Jahre an die Krankenkasse bindet und auch nicht wechseln kann, wenn ein Zusatzbeitrag verlangt wird.

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Was zahlen Selbständige in der GKV?

Selbständige sind in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillige Mitglieder und die Beiträge werden nach der Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Der Mindestbeitrag für eine gesetzliche Krankenversicherung errechnet sich aus einem fiktiven Einkommen in Höhe von 2021,25 Euro. Der momentane Beitragssatz bei einer gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 15,5 Prozent. Das bedeutet der Selbstständige muss mindestens 313,– Euro im Monat bezahlen. Es ist zwar unter bestimmten Umständen möglich auch weniger zu bezahlen, nur dazu wird dann alles herangezogen, auch Kapitalvermögen, Mieteinnahmen und das Gehalt des Partners. Wenn man dadurch ein geringeres Einkommen nachweisen kann, muss man auch nur darauf Beiträge entrichten. Das mindeste ist aber der Beitrag (15,5 Prozent) aus 1.347,50 Euro. Dazu kommen noch die Beiträge aus der gesetzlichen Pflegeversicherung.

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Krankengeld nicht mehr als das Einkommen

Der Selbständige kann beim Krankengeld nur so viel Geld bekommen, wie zuvor an Einkommen erzielt wurde, selbst wenn man Höchstbeiträge bezahlt, wird nur so viel Krankengeld ausbezahlt, wie sie vor der Arbeitsunfähigkeit verdient haben.

Entscheidung für PKV oder GKV?

Die Entscheidung für die oder jene Krankenversicherung ist immer individuell und auf den einzelnen zugeschnitten. Lassen Sie sich beraten, denn nur ein Fachmann weiss welche Vor- oder Nachteile die gesetzlich oder private Krankenversicherung für Sie hat.


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