Gesetz gegen Leerverkäufe geplant

Die Regierung will ein Gesetz gegen Leerverkäufe erlassen und dem Finanzmarkt in Deutschland im Alleingang Regeln vorschreiben und diese Leerverkäufe generell einzudämmen.

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Vor kurzem hat die Regierung in Deutschland schon ungedeckte Leerverkäufe von Aktien für 10 deutsche Finanzinstitute verboten, darunter ist die Allianz und auch die Deutsche Bank, nun soll dieses Verbot in einem Gesetz ausgeweitet werden.

Generelles Verbot für Leerverkäufe?

Zukünftig sollen durch dieses Gesetz ungedeckte Leerverkäufe für Aktien generell verboten werden und nicht mehr nur beschränkt sein auf die 10 Finanzinstitute. Es ist nur ein Gesetzentwurf, der allerdings in dieser Woche im Kabinett beraten werden soll und der in mehreren EU Ländern sehr stark kritisiert worden ist.
Von verschiedenen EU Ländern und auch von den Privatbanken wird kritisiert dass Deutschland dies im Alleingang durchziehen will und dass die Regierung dadurch die Bemühungen um internationale Finanzmarkt Regeln erschwert.

Starker Druck auf Aktienkurse
An der Börse wird der Alleingang der Deutschen noch gelassen gesehen, da man es als fraglich ansieht wenn Deutschland dies alleine macht. Würden die G 20 Staaten zusammen das durchziehen wäre das was anderes, wenn Deutschland dies nur alleine macht könnte es wirkungslos verpuffen. Mit dem Gesetz will die Regierung die Gefahr eindämmen dass durch solche Leerverkäufe starker Druck auf einzelne Aktienkurse ausgeübt wird. Damit dabei die Transparenz erhöht wird, will der Gesetzentwurf ein zweistufiges Meldesystem einführen. Dabei müssen solche Leerverkäufe, abhängig von der Größe ihrer Position, erst der Finanzaufsicht Bafin gemeldet werden und dann der Öffentlichkeit.

Einfache Erklärung zu Leerverkäufen

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