Geschlossene Fonds Unternehmensbeteiligung Risiko

Die Geldanlage in geschlossene Fonds ist eine Unternehmensbeteiligung die in der Regel immer auch das Risiko des Totalverlustes birgt. Man sollte sich auch bewusst sein, dass sein Geld längerfristig gebunden ist und ein vorzeitiger Ausstieg meist nur mit Verlusten möglich ist.

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Geschlossene Fonds galten vor nicht allzu langer Zeit als sehr risikoreich und es war auch immer zu lesen dass unerfahrene Anleger besser die Finger davon lassen sollten. Doch dies hat sich inzwischen sehr geändert und ein Grund dafür ist der Wegfall der Steuervorteile von geschlossenen Fonds. Durch den Wegfall des Steuervorteils sind auch viele schwarze Schafe vom Markt verschwunden.


Gute Rendite möglich

Allerdings sollte man immer noch bei geschlossenen Fonds vorsichtig sein, denn man hat zwar schon die Möglichkeiten eine Rendite zwischen 5 und 15 Prozent zu erreichen aber es sind auch große Verluste möglich. Man sollte sich das Prospekt genau anschauen, verspricht der Anlageberater mehr als im Prospekt zu lesen ist, sollte man sich dies schriftlich geben lassen, denn dann haftet der Anlageberater bei falschen Angaben.


Lange Bindung

Man sollte sich auch bewusst sein, dass man sein Geld mit einem geschlossenen Fonds lange Zeit bindet oft bis zu 10 Jahren. Ein vorzeitiger Ausstieg ist auch in der Regel mit Verlusten verbunden auch wenn man diese inzwischen manchmal auf dem Zweitmarkt verkaufen kann. Geschlossene Fonds sind Unternehmensbeteiligungen, dies sollte man sich immer bewusst machen, denn läuft das Unternehmen nicht ist die Gefahr von Verlusten bis hin zum Totalverlust gegeben.

Hohes Risiko

Hohes Risiko besteht bei einem geschlossenen Fonds wenn die Investitionen zu über 50 Prozent bei Vertragsabschluss noch unbekannt sind und die Garantien von Firmen kommen ohne große Zahlungskraft oder auch bei neu auf dem Markt kommenden Fondsinitiatoren. Bei diesen Unternehmensbeteiligungen liegt in der Regel die Fremdkapitalquote bei über 75 Prozent und die Rechtsform sind meist Gesellschaften des bürgerlichen Rechts. Erkundigen sollte man sich auch über die Nebenkosten, die zu Beginn der Unternehmensbeteiligung von der Einlage abgezogen werden.
Wer unsicher ist und nicht über die nötige Erfahrung verfügt sollte sich an einen Profi wenden oder sich an einen Steuerberater wenden.

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