Geldmarktfonds gegenüber Tagesgeld und Festgeldangebote

Eine Alternative zu Festgeldangeboten ist sicherlich ein Geldmarktfonds. Bei Geldmarktfonds sollten aber auch verschiedenes beachtet werden.

Seit die EZB den Leitzins auf 3 % erhöht hat, sind die Geldmarktfonds wieder im kommen.

Geldmarktfonds gibt es schon etwa 12 Jahre. Die Geldmarktfonds investieren in kurz laufende Wertpapiere, die höchstens normalerweise 12 Monate laufen.

Ebenso wie beim Festgeld legt der Anleger beim Geldmarktfonds über 1 Monat oder 3 Monate und länger fest. Fondsanteile können allerdings immer verkauft werden.

Geldmarktfonds sind an sich für Anleger eine sichere Parkmöglichkeit.

Allerdings sollten auch die Kosten berücksichtig werden. Wenn schon ein Fonds Depot vorhanden ist werden meist keine zusätzlichen Kosten fällig.

Wird dagegen erst ein Depot eröffnet kann mit etwa 10 Euro Jahresgebühr gerechnet werden.

Auch die Gebühren für die Fonds sollten in die Auswahl mit einbezogen werden.

Die laufenden Kosten pro Jahr liegen etwa zwischen 0,2 und 1 Prozent, was natürlich die Rendite verringert.

Aber auch bei den Geldmarktfonds gibt es unterschiedliche Anlagestrategien. Geldmarktfonds die eine bessere Rendite haben, investieren oft in etwas riskanter Fonds.

In der aktuellen Oktober Ausgabe von Finanztest sind unter den ersten 10 Geldmarktfonds unter anderem diese Geldmarktfonds vertreten:
Activest Euro Geldmarkt Plus
HSBC Trinkhaus Euro Geldmarkt Inka
DWS Geldmarkt Plus
SEB MoneyMarket
Deka Europlus TF

Untersucht wurden von Finanztest nur Fonds , die über einen Zeitraum von 3 Jahren immer im Plus waren. Die ersten 10 Geldmarktfonds lagen bis auf einen in den letzten 3 Jahren immer zwischen 2 und 2,9 Prozent.

Alle Geldmarktfonds , die Finanztest untersuchte, verlangen keinen Ausgabeaufschlag.

Beachtet werden sollte, dass diese Gewinne nur die Vergangenheit zeigen und ist keine Gewähr, dass dies in Zukunft sich nicht ändert.