Geld in Gold anlegen – Sicherheit
Die Eurokrise beherrscht die Schlagzeilen. Die Angst um die finanzielle Sicherheit geht bei den Deutschen um. Viele legen ihren Notgroschen jetzt in Gold an.
Jeden Tag aufs Neue werden die Schlagzeilen von der Eurokrise beherrscht. Mal heißt es, der Euro ist erledigt. Selbsternannte Experten sprechen gar schon von der Rückkehr der DM. All die Spekulationen schüren Verunsicherung und Angst. Die Folge ist, dass das deutsche Volk in großer Sorge um ihr Erspartes ist. Wie aber schützt man den Notgroschen am besten vor Inflation und Staatspleiten?
Dagobert macht’s vor
Viele erinnern sich jetzt an Dagobert Duck. Er schwimmt in seinem Vermögen. Seine tägliche Golddusche ist für die Comic-Figur aus Entenhausen Entspannung pur. Und Recht hat er, meinen viele und tun es ihm gleich. Sie legen ihr erspartes Geld in Gold an. Tatsache ist, das der Goldpreis in Euro erst in den letzten Tagen ein neues Rekordhoch erreicht hat. Und auch andere Edelmetalle wie Silber und Platin sind gefragt wie nie. Dennoch sollte man als überlegter Anleger und Sparer davon absehen, seinen kompletten Notgroschen zu Gold zu machen. Denn das Investieren in das hübsche und wertvolle Edelmetall hat auch Nachteile.
Nachteile des Edelmetalls
Denn Gold kann trügerisch sein. Zwar gilt Gold als eine krisensichere Anlage; sein Preis unterliegt allerdings starken Schwankungen, die z. B. durch Kriege oder auch spekulative Großeinkäufe ausgelöst werden können. Vor allem für Geldanlagen, die langfristig Sicherheit bringen sollen, kann Gold mehr Risiko als Gewinngarantie sein. Ein weiterer Nachteil des edlen Metalls ist auch, dass sich durch eine solche Investition keine zusätzlichen Einnahmen wie z. B. Zinserträge ergeben. Wer beim Anlegen auf Nummer Sicher gehen will, sollte deshalb – wie bisher auch – auf eine breite Streuung seiner Investitionen achten.
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