Gehaltsgrenze für die private Krankenversicherung

Es gibt für die private Krankenversicherung eine Gehaltsgrenze die gutverdienende Arbeitnehmer überschreiten müssen, dazu zählen auch Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld.

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Ein Arbeitnehmer ist unter einer bestimmten Gehaltsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Die maßgebende Gehaltsgrenze für den Wechsel in die private Krankenversicherung ist die Versicherungspflichtgrenze. Die Versicherungspflichtgrenze wird noch oft mit der Beitragsbemessungsgrenze verwechselt, doch diese beiden Größen wurden vor Jahren voneinander getrennt.

Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Grundlage für die maximale Höhe der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung, über diese Grenze werden die Beiträge gedeckelt. Im Bereich der privaten Krankenversicherung hat die Beitragsbemessungsgrenze nur noch eine Bedeutung für den Basistarif. Dieser Tarif ist ähnlich in den Leistungen mit der gesetzlichen Krankenversicherung und muss sich dabei an den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung orientieren und darf diesen nicht überschreiten.

Versicherungspflichtgrenze

Um in die private Krankenversicherung wechseln zu können, ist also die Versicherungspflichtgrenze maßgebend. Da liegt die Gehaltsgrenze bei 4237,50 Euro im Monat, was ein Jahresgehalt von 50.850 Euro bedeutet. Bisher muss diese Gehaltsgrenze noch drei Jahre hintereinander überschritten werden, allerdings ist man zu Beginn diesen Jahres wieder wieder zu der alten Regelung von einem Jahr zurückgekehrt. Zu dem Gehalt zählen natürlich auch das Weihnachts- und das Urlaubsgeld während Überstunden nicht dazu gezählt werden können.

Unabhängiger Berater

Wer sich für die richtige private Krankenversicherung entscheiden will, sollte sich zuerst an einen unabhängigen Fachberater wenden, dann aber nicht nur den Beitrag vergleichen sondern auch Leistungen und ganz wichtig vor allen Dingen die finanzielle Lage des Unternehmens genau anschauen. Dies kann man über die Kennzahlen der unterschiedlichen Krankenversicherungen, die sich aus dem Geschäftsbericht ergeben, dazu kann der Fachberater mehr sagen. Unten die notwendigen Daten eingeben, danach gibt es einen Überblick über die Möglichkeiten und danach kann man einen Fachberater vor Ort anfordern, natürlich nur wenn man möchte.


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