Gehag Immobilienfonds – Anleger können hoffen

Die Anleger der Gehag Immobilienfonds 11, 15 und 18 können auf die Rückzahlung Ihrer Einlage hoffen, da im Prospekt die die Förderung des Landes Berlin suggeriert wurde.

Anzeige / Inserat

Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshof können Anleger der Gehag Immobilienfonds 11, 15 und 18 darauf hoffen dass sie ihre Einlage zurückbekommen. Die Anleger müssen auch nicht, wie schon befürchtet, für Folgekredite haften, welche der Fonds neu aufnehmen musste. Der BGH hat entschieden, dass das Unternehmen in seinem Prospekt für den geschlossenen Immobilienfonds suggeriert habe, dass die Mietzuschüsse vom Land Berlin sicher sind. Doch leider waren diese Mietzuschüsse nicht sicher.

Anleger klagten

Anleger haben deshalb auch dagegen geklagt und Millionenbeträge zurück gefordert. Hintergrund des ganzen war der Rückzug des Landes Berlin aus dem sozialen Wohnungsbau, in dem die Gehag investierte. Der BGH gab der Klage der Anleger statt und hat die Fälle an das Kammergericht Berlin zurück , die nun endgültig über die Ansprüche entscheiden müssen.

In Prospekten die Förderung zugesichert

Die Gehag hatte in einigen Fondsprojekten die Förderung des Landes Berlin im sozialen Wohnungsbau zugesichert. Da das Land Berlin die Miete 15 Jahre lang ab der Bezugsfertigkeit bezuschusst hat und auch noch eine Anschlussförderung für 15 Jahre zugesichert hat, war das für viele Anleger interessant. Die schlechte finanzielle Situation von Berlin zwang das Land dazu im Jahr 2003 die Anschlussförderung zu beenden. Dadurch gab es Verluste der Anleger , die dann dagegen klagten und nun darauf hoffen können dass sie ihre Einlage zurück bekommen.

Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...