Gefälligkeitshandlung

Definition:  Gefälligkeitshandlung ist ein Begriff aus der Haftpflichtversicherung.

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Das kennt man: Freunde ziehen um und selbstverständlich ist man als guter Bekannter mitten drin und voll dabei. Ohne Schaden allerdings, läuft so ein Umzug selten ab. Da rutscht der Fernseher auf die Treppe, das Notebook fällt zu Boden, ein Spiegel geht zu Bruch. Kein Problem, denkt der schuldige Helfer. Man hat ja eine Haftpflichtversicherung.

Versicherung ist fein raus

Auf die kann man sich in einem solchen Schadensfall allerdings nicht verlassen. Denn bei so genannten Gefälligkeitshandlungen bzw. Freundschaftsdiensten muss die Versicherung nicht haften und wird die Leistung verweigern. Und das auch noch mit Recht. Denn laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) muss man dann nicht für einen Schaden aufkommen, wenn er im Rahmen einer Hilfestellung zustande kommt.


Zusatz Gefälligkeitshandlungen

Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte deshalb mit dem Freund und Helfer einen Helfervertrag abschließen. Eine andere Variante ist bei Abschluss einer Haftpflichtversicherung auf den Zusatz „Gefälligkeitshandlungen“ bestehen. Der kostet dann allerdings extra. Ansonsten bleibt der Geschädigte auf dem Schaden sitzen.


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One thought on “Gefälligkeitshandlung

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