Gebundener Versicherungsvertreter

Definition:  Gebundener Versicherungsvertreter: kann in der Regel nur Produkte von seiner Versicherung dem Kunden anbieten und verkaufen.

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Ein gebundener Versicherungsvertreter wird auch Ausschließlichkeitsvertreter oder Einfirmenvertreter genannt und vermittelt wie es die Namen schon aussagen, ausschließlich die Produkte eines Versicherungsunternehmens. Wenn das Versicherungsunternehmen ein Produkt nicht anbietet, ist es auch möglich dass der Ausschließlichkeitsvertreter Produkte von mehreren Anbietern dem Kunden vermitteln kann, wie zum Beispiel einen Bausparvertrag.

Haftung des gebundenen Vertreters In der Regel übernimmt das Versicherungsunternehmen die uneingeschränkte Haftung für den gebundenen Versicherungsvertreter. Die Versicherung übermittelt die Daten des gebundenen Vermittlers an das Vermittlerregister, wo der Vermittler eingetragen sein muss. Der geundene Vermittler kann wählen ob er sich als Versicherungsvertreter mit einer Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO oder über das Versicherungsunternehmen als ein gebundener Versicherungsvertreter nach § 34d Abs. 4 GewO registrieren lässt.

Provision des Versicherungsvertreters
Der gebundene Versicherungsvertreter bekommt in der Regel vom Versicherungsunternehmen die Bestandsprovision für die Betreuung und der eventuellen Schadensabwicklung der bestehenden Versicherungsverträge. Über den Daumen bekommt der gebundene Versicherungsvertreter 10 Prozent des vorhandenen Bestandes bei den Sachversicherungen. Bei der KFZ Versicherung ist es oft weniger oder abhängig von der Schadenshäufigkeit des Bestandes. Für neu abgeschlossene Verträge bekommt der Vermittler in der Regel eine Abschlussprovision.


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