Gebärmutterhalskrebs

Definition:  Gebärmutterhalskrebs: Für diese Erkrankung gibt es eine Impfung.

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Gebärmuttterhalskrebs kann tödlich sein. Ausgelöst wird diese Erkrankung meist in Folge einer chronifizierten Infektion mit den humanen Papillomaviren. Ist man erst einmal angesteckt, können sich so genannte Genitalwarzen entwickeln. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, da die Viruserkrankung dann schnell eingedämmt werden kann.

Kondome schützen Die Viruserkrankung wird durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Leider ist das nicht selten. Studien belegen, dass sich ungefähr drei Viertel aller Frauen zwischen 15 und 24 Jahren anstecken. Bis vor einigen Jahren war der einzige Schutz gegen eine Infektion, das Verwenden von Kondomen. Seit 2006 gibt es einen Impfstoff, mit dem man vorbeugen kann. Die ständige Impfkommission hat die Impfung gegen die humanen Papillomaviren 2007 sogar als Standardimpfung aufgenommen.

Übernahme durch die Krankenversicherung Die Impfung verläuft in drei Dosen und sollte vor dem ersten Sexualkontakt gegeben werden. Die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten deshalb zwischen dem 12. und dem 17. Lebensjahr. Ausgegangen wird bei der Kostenübernahme immer von der ersten Impfung. Fällt dann z B. die letzte Impfung ins 18. Lebensjahr werden auch diese Kosten erstattet.


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