Fusion

Definition:  Fusion: Geteiltes Leid ist halbes Leid, auch in der Wirtschaft.

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Wenn es draußen kalt und traurig ist, schnuckeln wir uns zusammen und machen es uns warm und kuschelig. Kennt man doch: Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freud ist doppelte Freud. Das gilt auch in der Wirtschaft. Wird es schwierig, schließt man sich zusammen und fusioniert.

Keine Monopolbildung Dabei gibt es einiges zu beachten. Zum Einen müssen natürlich die Betriebsräte – wenn vorhanden – der fusionierenden Unternehmen zumindest gehört werden, zum Anderen muss auch das Kartellamt einem Zusammenschluss zustimmen. Denn in Deutschland verboten ist es, sich zur Marktbeherrschung zusammenzutun.

Aktuell Es gibt zwei verschiedene Fusions-Varianten. Bei der einen Form wird eine Firma oder auch mehrere Unternehmen von einer anderen förmlich geschluckt. Durch die Aufnahme der Firma werden die Vermögenswerte genauso wie die Schulden von der aufnehmenden Firma mit übernommen. Bei der Neubildung dagegen entsteht – Nomen est Omen – ein völlig neues Unternehmen, dass aber ebenfalls Schulden und Vermögenswerte übernimmt. Aktuelles Beispiel ist die bevorstehende Fusion von BKK vor Ort und BKK Dräger & Hanse.


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