Für was braucht man die Beitragsbemessungsgrenze?

Wer von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung will, muss als Arbeitnehmer über ein bestimmtes Gehalt verfügen können, diese Einkommensgrenze wird auch Versicherungspflichtgrenze genant, die aber oft mit der Beitragsbemessungsgrenze verwechselt wird.

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Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Grundlage für den Beitrag, den man als Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlen muss. Für das Jahr 2011 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 44.550 € jährlich bzw. 3.712,50 € monatlich. Ab dieser Höhe werden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung gedeckelt, dies bedeutet wer mehr verdient muss nicht mehr Geld in die GKV bezahlen.


Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht verwechseln

Die Beitragsbemessungsgrenze wird heute allerdings noch oft verwechselt mit der Jahresarbeitsentgeltgrenze bzw. der Versicherungspflichtgrenze. Seit dem Jahr 2003 sind die Beitragsbemessungsgrenze und die Versicherungspflichtgrenze voneinander getrennt. Die Versicherungspflichtgrenze liegt für das Jahr 2011 bei 49.500 Euro jährlich bzw. 4.125,00 Euro im Monat.

Grenze für die private Krankenversicherung

Die Versicherungspflichtgrenze ist die maßgebliche Grenze für den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Nur wer über dieser Grenze verdient kann in die PKV wechseln. Seit Beginn des Jahres 2011 muss diese Einkommensgrenze nur noch 1 Jahr überschritten werden um in die private Krankenversicherugn wechseln zu können.

Vor- und Nachteile abwägen

Die Entscheidung in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte gut überlegt sein. Neben einem ausführlichen Preis- Leistungsvergleich bei einem Fachberater, ist es auch zwingend notwendig sich die in Frage kommenden Gesellschaften genau anzuschauen. Dafür gibt es Kennzahlen, die darüber Auskunft geben, wie eine Versicherung wirtschaftet, ob die Verwaltungskosten exorbitant hoch sind und die beispielsweise auch die Rücklagen der Versicherer beurteilt.

Update Oktober 2011: Die vorläufigen Zahlen für 2012 sind da, hier der Artikel dazu.


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