Für den Hund ist eine Haftpflichtversicherung notwendig

Hundebesitzer sollen sich über die Gefahren bewusst werden, die durch einen Hund entstehen können, eine Haftpflichtversicherung für den Hund ist deshalb auch notwendig.

Wenn Hundebesitzer an eine Haftpflichtversicherung für ihren Hund denken, ist es meist der Grund, dass der Hund sich beim Gassi gehen losreißen könnte und einen Verkehrsunfall verursachen. Dies ist natürlich ein wichtiger Grund und sollte nicht unterschätzt werden aber es ist beileibe nicht der einzige Grund. Auf dem eigenen Grundstück kann der Hund sich oft frei bewegen, weil das Hoftor verschlossen ist und eventuell ist auch am Hoftor ein Schild angebracht, welches vor Betreten warnt vor dem bissigen Hund.

Warnschild hilft nicht viel Doch das Warnschild und auch das ein Tor verschlossen ist, befreit den Hundebesitzer nicht vor dem Schadenersatz, wenn ein Besucher das Grundstück betritt und von dem Hund gebissen wird. Nur wenn der Grundstückseigentümer sein Gelände so absichert, dass keiner das Grundstück betreten kann ohne die Zustimmung des Hausbesitzers. Selbst wenn alles verschlossen ist, aber das Hoftor so niedrig ist, dass jeder es von außen aufschließen kann, haftet der Hundebesitzer.

Kinder können verletzt werden Man muss natürlich nicht immer an das schlimmste denken, doch spielende Kinder, die einen Ball über das Tor schießen und diesen Ball wieder holen wollen und vom Hund angegriffen werden, kann unter Umständen die finanzielle Existenz vernichten. Eine Haftpflichtversicherung für den Hund kostet nicht die Welt und sollte auch unbedingt abgeschlossen werden. Wird ein neuer Hund angeschafft ist er oft bis zur nächsten Beitragsrechnung der Privathaftpflichtversicherung mitversichert. Spätestens dann braucht der Hund eine eigene Haftpflichtversicherung.