Frührente – jeder 5. muss vorzeitig in Rente gehen

Mit dem Alter nehmen die Zipperlein zu. Bei 20 % der Deutschen sind die Beschwerden so massiv, dass sie in Frührente gehen müssen.

Anzeige / Inserat

Man rackert sich ab. Jeden Morgen, viele Jahrzehnte lang quält man sich mehr oder weniger gut gelaunt und motiviert aus dem Bett und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Hier buckelt man und ruckelt man, damit man über den Monat kommt. Immer in Sicht ist die Rente. Irgendwann hat alles ein Ende, auch die Maloche. Und dann kommt der langersehnte Ruhestand.

Eine Studie bringt es an den Tag

Für jeden fünften Deutschen kommt das Rentendasein allerdings früher als gedacht. Und meist gefolgt von finanziellen Nöten. Nicht die Arbeitslosigkeit ist hier die Ursache, auch nicht die allgemeine Wirtschaftslage, sondern die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Denn tatsächlich müssen die Betroffenen aufgrund von Krankheit vorzeitig aus dem Berufsleben scheiden. Besonders häufig sind das Männer, die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben.

Geringqualifizierte sind häufiger betroffen

Schaut man genauer hin, ist das irgendwie auch schlüssig. Während der Akademiker sein Leben meist im Bürostuhl verbringt, seine Freizeit sinnvoll mit Golf oder anderen entspannenden Beschäftigungen gestaltet, schuftet der Arbeiter körperlich häufig schwer. Kein Wunder, leidet dessen Muskel-Skelett-System im Laufe seines Lebens stärker. Das Risiko einer solchen Erkrankung zum Opfer zu fallen ist bei den Akademikern um 14 geringer. Ähnlich sieht das auch beim Herz-Kreislauf-System aus. Auch Frauen mit einem „hohen“ Bildungsstand fahren laut der Studie im Arbeitsleben offensichtlich gesünder. Grundsätzlich gilt aber für alle Arbeitnehmer für den schlimmsten Fall vorzubeugen. Am besten mit einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung. Sonst bleibt einem mit der Erwerbsminderungsrente oft zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben.


Anzeige / Inserat