Freiwillige Krankenversicherung Nachteile und Vorteile

Die Freiwillige Krankenversicherung wird dann erreicht wenn das Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, doch Vorsicht neben einigen wenigen Vorteilen hat die freiwillige Versicherung auch viele Nachteile.

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Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist und über 4125,– Euro im Monat verdient, bekommt von seiner Krankenversicherung irgendwann die Mitteilung dass er freiwillig Versichert ist aber was genau bedeutet das? Hat die freiwillige Krankenversicherung Nachteile? Auf welche Einnahmen muss ich dann Beiträge bezahlen?

Freiwillige Krankenversicherung

Selbstständige und auch Arbeitnehmer die über der Versicherungspflichtgrenze verdienen, werden in der gesetzlichen Krankenversicherung als freiwillig versichert angesehen. Während der Selbstständige so oder so die Wahl hatte in die private Krankenversicherung zu wechseln, hat der Arbeitnehmer diese Möglichkeit erst wenn er über einer gewissen Einkommensgrenze verdient.

Vorteile freiwillige Krankenversicherung

Der Vorteil bei der freiwilligen Krankenversicherung besteht darin, dass unter Umständen die kostenlose Mitversicherung von Familienmitgliedern möglich ist. In der Rente prüft die Krankenkasse ob der freiwillig Versicherte in der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens in mindestens 90 % der Beitragsjahre in der gesetzlichen Krankenversicherung war. Bei einem ja, ist man pflichtversichert, bei einem nein gilt er als freiwillig versichert.

Nachteil freiwillige Krankenversicherung

Wer freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung ist, muss damit rechnen dass er für seine gesamten Einkünfte, die er in der Rente bezieht, Beiträge an seine Krankenkasse zahlen muss, bis zu der Einkommensgrenze von 3712,50 Euro pro Monat. Das bedeutet dass auch auf Mieteinnahmen und Zinserträge Beiträge an die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt werden muss. Ebenso verlangt die gesetzliche Krankenversicherung Beiträge wenn es Geld aus einer betrieblichen Altersversorgung gibt. Experten gehen davon aus dass auch bald Pflichtversicherte auf Mieteinnahmen und Zinserträge Beiträge zur GKV bezahlen müssen. Wer in die private Krankenversicherung wechselt ist diese Sorgenlos, denn Privatversicherte zahlen keine zusätzlichen Beiträge.


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