Freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Mindestbeitrag

Update Oktober 2012 : Das fiktive Mindesteinkommen bei der GKV liegt inzwischen bei 1.916,25 Euro. Wer freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert muss einen Mindestbeitrag bezahlen, ihm wird unterstellt dass er 1.916,25 Euro im Monat verdient.

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In der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich zu Beginn des Jahres einiges geändert auch die freiwillige Krankenversicherung ist davon betroffen und für einige Selbstständige ist der Mindestbeitrag kräftig gestiegen.

Einheitliche Regeln

Seit einiger Zeit gibt es für die Kassen einheitliche Regeln nach denen der Beitrag berechnet wird, zuvor konnten die Kassen selber entscheiden wie sie die Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit, Mieteinahmen oder Zinseinahmen mit einbeziehen.

Freiwillig Versicherte nicht betroffen

Allerdings betrifft dies nicht die Arbeitnehmer die freiwillig versichert sind, da die wie zuvor nur die Beiträge vom Gehalt abgezogen bekommen. Für die anderen freiwillig Versicherten steigt durch die Neuregelung der Beitrag in der Regel nicht, unter Umständen wird es sogar günstiger.

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Was ein Selbstständiger mindestens bezahlen muss

Wer als Selbstständiger wenig verdient, muss mindestens soviel Beitrag zahlen als hätte er einen Verdienst von 1.916,25 Euro monatlich. Für diese Menschen ist es sehr oft schwer überhaupt den Beitrag für die Krankenkasse jeden Monat aufzubringen. Es gibt da allerdings auch Möglichkeiten, dass der Selbstständige weniger bezahlt, allerdings muss dann auch alles oofengelegt werden.

Wahltarif für Selbstständige

Mit dem Einheitsbeitrag muss auch der Selbstständige einen Mindestbeitrag bezahlen, was dann rund 296,– Euro im Monat sind. Das ist aber der ungefähre Beitrag für Selbstständige ohne den Beitrag für Krankengeld. Wer Krankengeld versichern will kann für wenig Beitrag (0,6 Prozent mehr) wie die Arbeitnehmer ab der siebten Woche einer Arbeitsunfähigkeit Krankengeld beziehen. Mit einem Wahltarif kann das Krankengeld durchaus höher oder auch niedriger sein als das gesetzliche Krankengeld. Das Krankengeld kann dann auch je nach Vereinbarung vor der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit abgeschlossen werden. Dabei gilt je früher das Krankengeld von der Krankenversicherung bezahlt wird und je höher das Krankengeld, desto höher ist auch der Beitrag dafür. Der Wahltarif hat allerdings den Nachteil dass man sich 3 Jahre an diesen Tarif bindet und auch nicht kündigen kann, wenn die Kasse einen Zusatzbeitrag verlangt. Es kann für den Bezug von Krankengeld von der Krankenkasse eine Karenzzeit festgelegt werden, die zwischen 2 und 4 Monaten oder auch höher liegen kann.


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