Frauen und Elternzeit – Wiedereinstieg in Job

Eine dreijährige Elternzeit steht jeder Frau zu, die ein Kind bekommt. Frauen, die wieder in den Job einsteigen wollen oder aus finanziellen Gründen müssen, sollten sich frühzeitig Gedanken über den Wiedereinstieg in den Job nach oder während der Elternzeit machen.

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Drei Jahre Elternzeit stehen jeder Frau zu, die ein Kind bekommt. Jedoch sollten Frauen sich gut überlegen, ob sie diese drei Jahre tatsächlich auch voll ausnutzen wollen, denn der Einstieg in den Job fällt danach schwerer.

Gute Planung ist wichtig

Ist man als Frau auf seinen Job angewiesen und möchte man ihn nach der Geburt eines Kindes auf jeden Fall weiter machen, so sollte man frühzeitig und gut planen. So ist es sinnvoll sich bereits vor der Geburt des Kindes darüber Gedanken zu machen, in welchem Umfang und ab wann ein Wiedereinstieg geplant ist. Hierfür ist es notwendig die Möglichkeiten der Betreuungsangebote zu überprüfen, eventuell lohnt es sich sogar mit anderen Müttern zusammen eine Betreuerin einzustellen, denn wenn berufstätige Eltern können zu zwei Dritteln die Kosten für Kinderbetreuung steuerlich geltend machen.

Entschieden werden muss auch, ob man während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten möchte oder auch sogar die Elternzeit verkürzen möchte.

Fristen einhalten

Mindestens sieben Wochen vor Beginn der Teilzeittätigkeit muss man den Wunsch dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen, wobei es sich aber grundsätzlich empfiehlt diese Dinge bereits bei Beantragung der Elternzeit mit dem Arbeitgeber abzusprechen, damit dieser besser planen kann. Am Besten ist hierüber eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerin, wobei eine Tätigkeit von maximal 30 Stunden wöchentlich während der Elternzeit erlaubt ist.

Anspruch auf Teilzeitstelle nach Elternzeit

Ist die Elternzeit beendet, hat die Arbeitnehmerin auch einen Anspruch auf eine Beschäftigung in Teilzeit, wobei dieser mindestens drei Monate vor Ende der Elternzeit schriftlich angemeldet werden muss. Setzen Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung, vor allem wegen der Arbeitszeiten, damit Sie die Kinderbetreuung frühzeitig planen können.

Fortbildungen nutzen

Wichtig ist auch, dass Sie an den von der Firma angebotenen Fortbildungen und Schulungen teilnehmen, selbst wenn damit ein erheblicher Aufwand im häuslichen Bereich verbunden ist.

Ein Arbeitgeber wird immer mehr gewillt sein Ihnen einen entsprechenden Arbeitsplatz nach der Elternplatz anzubieten, wenn er merkt, dass Sie dass Interesse an der Arbeit selbst nicht verloren haben.

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