Fondsgebundene Rentenversicherung – Risiko Verlust Börse

Eine Fondsgebundene Rentenversicherung investiert an der Börse ob in Aktienfonds oder anderen Anlagen und hat damit ein höheres Risiko als die klassische Variante und kann auch große Verluste einfahren.

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Im Zug der Finanzkrise hat auch die fondsgebundene Rentenversicherung kräftig leiden müssen, doch es stellt sich auch jetzt wieder heraus dass viele Besitzer einer fondsgebundenen Rentenversicherung nicht gewusst haben dass auch mit dieser Rentenversicherung ein hohes Verlustrisiko eingegangen wird. Bei der normalen privaten Rentenversicherung fließt das Geld in festverzinsliche Anlagen während bei der fondsgebundenen Variante in der Regel in Aktienfonds investiert wird. Diese Anlage bietet eine bessere Rendite aber eben auch ein höheres Risiko.


Fondsgebundene Altersvorsorge

Plusminus hat dazu ein Beispiel von einem Ehepaar aus Bremen, die für ihre Rente eine fondsgebundene Altersvorsorge abgeschlossen hat und dabei insgesamt 40.000 Euro in die Anlage einbezahlt. Nach rund 10 Jahren Laufzeit beträgt der Wert nur noch 22.500 Euro. Für das Ehepaar war dies nun nicht verständlich, da sie dachten zumindest das Geld was einbezahlt wird erhalten bleibt. Es sollte eine sichere und keine spekulative Anlage sein.

Fondsgebundene Rentenversicherung umschichten vor Ablauf

Viele der Anleger verstehen nicht dass man auch mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung ein Risiko eingeht. Der deutsche Leitindex DAX hat fast die Hälfte an Wert verloren und darunter leiden natürlich auch die Fonds. Dabei kommt bei den monatlichen Einzahlungen der cost average Effekt dazu. In Zeiten wo die Börse niedrig ist werden mehr Anteile gekauft und ist die Börse oben werden weniger Anteile gekaut. Nun hat die Börse bis zum letzten Jahr einige Zeit gebrummt und ist dann mit der Finanzkrise abgestürzt. Wer jetzt oder in naher Zukunft an sein Geld will, wird unvermeidlich Verluste hinnehmen müssen. Nur wer jetzt noch genügend Zeit hat kann das ganze aussitzen. Normalerweise sollte ein seriöser Finanzberater auch seinen Kunde nahelegen frühzeitig (so 3 bis 5 Jahre vorher) auszusteigen und in sichere Anlagen umzuschichten, damit solche Dinge zumindest so drastisch nicht mehr passieren.


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