Fondsgebundene Rentenversicherung cost average

Bei der Fondsgebundenen Rentenversicherungen fällt oft das Wort cost average, was das bedeutet und ein Beispiel dazu für eine Fondspolice.

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Die Zahlungen des Beitrags in die Fondsgebundene Rentenversicherung wird meist monatlich vereinbart und dies ist auch gut so. Es nennt sich cost average und das funktioniert nur mit laufenden monatlichen Beitragszahlungen.

Kurzes Beispiel:

Ein Investmentfonds hat einen Wert von 100 Euro. Der Beitrag in die Fondsgebundene Rentenversicherung beträgt ebenfalls 100,– Euro im Monat, so kauft man pro Monat einen Anteil am Fonds und nach einem Jahr hätte man dann 12 Anteile. Nach diesem Jahr steigt der Investmentfond auf 200 Euro, da man weiterhin den gleichen Beitrag bezahlt, bekommt man nur noch einen halben Anteil, im Jahr sind das dann nur noch 6 Anteile. Wiederum ein Jahr später rutscht man in eine Wirtschaftskrise und der Fonds fällt runter auf 50 Euro, da man immer noch 100 Euro in die fondsgebundene Rentenversicherung bezahlt, bekommt man nun für seinen Beitrag 2 Fondsanteile, was fiktiv im Jahr 24 Anteile wären.

Fiktives Beispiel

Dieses Beispiel ist nur fiktiv und wird real natürlich nie in der Regelmäßigkeit und Höhe ablaufen aber man sieht daran den cost Average Effekt. In schlechten Börsenzeiten kauft man fürs gleiche Geld mehr Anteile und in guten Börsenzeiten eben weniger Anteile. Mindestens auf 2 weitere Dinge sollten beim Abschluss einer Fondsgebundenen Rentenversicherung noch geachtet werden. Zum einen auf die Auswahl der Fonds und der Fondsanbieter, wie zum Beispiel DWS und Fidelity. Und dass mindestens 2-3 Jahre vor Ablauf der Fondsgebundenen Rentenversicherung daran gedacht wird, das Geld in einen sicheren Rentenfonds umzuschichten. Dies ist deshalb wichtig, weil ja kurz vor Ende der Laufzeit ein abrutschen der Börse möglich ist und das könnte dann unter Umständen viele Tausende Euros kosten.


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