Finanzprodukte-TÜV zum Schutz der Verbraucher

Jetzt neu – Bundesregierung führt den Finanzprodukte-TÜV ein. Alles nur zum Schutz der anlagefreudigen Verbraucher von heute.

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Das Sparbuch ist out – Investitionen, Anlagen, Aktien und Fonds sind in. Aber auch deutlich riskanter als die althergebrachte Art, die müden Moneten anzulegen. Wer kennt sich schon aus auf dem glatten Parkett der Börse und im Versicherungswesen? Der Fachmann respektive der Anlageberater! Hier heißt es aber schon immer: trau, schau, wem. Um hier für mehr Transparenz und Verständnis zu sorgen, soll es schon bald den TÜV für Finanzprodukte geben.

Mehr Klarheit auf dem Investitionsmarkt

Übernehmen wird die Aufgabe wohl die Stiftung Warentest. Die hier beschäftigten Fachleute und Experten sollen zukünftig Finanzprodukte ganz genau unter die Lupe nehmen. Ihre Aufgaben sind klar definiert. Zum einen sollen die Profis hier die Verbraucher über Risiken und Möglichkeiten bei verschiedenen Anlageprodukten informieren und damit dafür sorgen, dass die Produkte für den investitionsfreudigen Laien verständlicher werden. Und eine weitere Aufgabe wird den Sachverständigen angetragen. Sie sollen ein Auge auf die Anbieter von Finanzprodukten werfen; sie vor allem in den Bereichen Informations- sowie Beratungspflicht überprüfen. So sollen die Verbraucher vor finanziellen Verlusten geschützt werden, die oft genug mit einer mangelhaften Beratung einhergehen.

Geld und Personal

Eine Kategorisierung verschiedener Anlagebereiche soll mehr Klarheit beim Verbraucher schaffen. Denkbar sind z. B. Eingliederungen in „geeignet für die Altersvorsorge“, „nur zur Beimischung“ oder auch „nur für spekulative Anleger geeignet“. Bereits ab 2013 soll es soweit sein. Um diese Aufgaben finanzieren zu können, erhält die Stiftung Warentest hierfür 1,5 Millionen Euro jährlich. Zur Bewältigung des Mehraufwandes soll die Stiftung Warentest außerdem zusätzliches Personal bekommen.

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