Finanzamt Mahnung wegen Steuererklärung

Wird die Steuererklärung nicht rechtzeitig zum 31. Mai abgegeben verschickt das Finanzamt eine Mahnung. Nach dieser Mahnung wird ein Zwangsgeld angedroht und auch irgendwann festgesetzt, selbst ein Verspätungszuschlag ist möglich.

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Wer seine Steuererklärung nicht rechtzeitig abgibt bekommt von seinem Finanzamt eine Mahnung, in der nochmal eine Frist von 4 bis 6 Wochen gesetzt wird, doch was kommt danach?

Mahnfrist verstreichen lassen

Wer auch die Mahnfrist verstreichen lässt ohne die Steuererklärung abzugeben, kann damit rechnen dass sein Finanzamt mit einem Zwangsgeld droht und dieses auch später festsetzt. Außerdem Zwangsgeld kann das Finanzamt auch einen Verspätungszuschlag verlangen, dies wird aber von Finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich gehandhabt.

Frist 31. Mai

Wer die normale Frist bis zum 31. Mai verpasst hat ohne dass er dem Finanzamt eine plausible Erklärung dafür gegeben hat, kann vom Finanzamt einen Verspätungszuschlag aufgebrummt bekommen. Dieser Verspätungszuschlag kann maximal 25.000 Euro betragen, aber er darf auch maximal 10 Prozent der Einkommensteuerschuld betragen, die man dem Finanzamt schuldet.

Zinsen auf die Einkommensteuerschuld

Das Finanzamt kann 1 ¼ Jahre (15 Monate) nach dem Jahr für das man die Einkommensteuererklärung noch nicht abgegeben hat, Zinsen fordern von dem Steuerschuldner. Beispielsweise wird für das Jahr 2010 im April 2012 Zinsen festgesetzt. Die Höhe der Zinsen beträgt 0,5 Prozent pro Monat der fälligen Steuerschuld.

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