Versicherung

Filmfonds oder Medienfonds – Verlustzuweisung auf der Kippe

Die Filmfonds bzw. Medienfonds wurden früher oft verkauft wegen den Verlustzuweisungen, nun ist es möglich dass ein Finanzamt Steuerersparnisse zurückfordert.

Da werden viele Anleger nervös werden, denn die hohen Verlustzuweisungen bei den Medienfonds will die bayerische Finanzverwaltung nicht anerkennen, wie Finanztest in ihrer Novemberausgabe berichtet. Davon betroffen sind wohl rund 100.000 Anleger, die zwischen 1999 und dem Jahr 2005 sich an den Filmfonds beteiligt haben.

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Das Finanzamt München sieht bei allen 5 Filmfonds von Cinerenta ein Fehlen der Gewinnererzielungsabsicht, dies bedeutet dass die Finanzverwaltung davon ausgeht dass die Anleger nie damit Geld verdienen wollten. Weiter bedeutet dies dass die Anleger, die in der Vergangenheit erzielten Steuerersparnisse durch die Filmfonds, vom Finanzamt wieder zurückgefordert werden. Nicht zu vergessen die Versäumniszinsen von 6 Prozent, die das Finanzamt fordert.

Auf den Seiten von anwalt24 können betroffene Anleger sich ebenso informieren und ihren Medienfonds für 50 Euro überprüfen lassen, denn nicht selten liegt auch bei den Filmfonds eine Falschberatung vor. Dort geht man sogar davon aus, dass durch die aktuelle Rechtsprechung, es sogar möglich ist außergerichtlich zum Erfolg zu kommen.

Anscheinend wurden viele Anleger nicht oder unzureichend über die Risiken bei Medienfonds aufgeklärt, das Risiko des Totalverlustes wurde dabei nicht immer angesprochen. Bei den Beratungsgesprächen ging es meist nur um die Steuervorteile, auch über die fälligen Provision der Vermittler für die Medienfonds wurde kaum aufgeklärt. Dies sind alles Anhaltspunkte für eine Falschberatung, die aber unbedingt mit dem Anwalt durchgesprochen werden sollte, um keine Fehler zu machen.

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