Festgeld – lohnt sich das Anlegen?

Wenn man eine größere Summe Geld anlegen möchte, so muss man genau hinschauen, für was für eine Art von Geldanlage man sich entscheidet. So gibt es die Möglichkeit Tagesgeld anzulegen, oder auch Festgeld für einen mittelfristigen Zeitraum.

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Kann man auf einen vorher festgelegten Zeitraum auf eine bestimmte Summe Geld verzichten, so lohnt sich eventuell die Anlage als Tagesgeld oder Festgeld. Diese bieten sichere Zinseinkünfte über einen bestimmten Zeitraum. Eine Festgeldanlage ist jedoch nur ratsam, wenn man sicher weiß, dass man das Geld nicht benötigt, ansonsten bietet sich eine Tagesgeldanlage anhalt, womit man seine Liquidität erhält. Hinzu kommt, dass es sein kann, dass man nach einer längerfristigen Geldanlage riskiert, dass die Habenzinsen fallen und man somit bei einer Wiederanlage weniger Gewinn macht.

Festgeld anlegen

Ein Zugriff auf festangelegtes Kapital ist relativ schwierig, weil der Festgeldbetrag für den vorher festgelegten Zeitraum nicht zur Verfügung steht. Es ist daher flexibler, wenn man Festgelder nicht länger als 30 oder 60 Tage anlegt. Wichtig bei der Festgeldanlage ist auch, dass man vor Ablauf der Frist die Kündigung mitteilt, da sich sonst in der Regel die Festgeldanlage um die Dauer der vorher festgelegten Frist nochmals verlängert.

Festgeld oder Tagesgeld

Festgelder, die terminlich fixiert werden, werden meist ab einer Höhe von 5.000 Euro angelegt, wobei sich der Zinssatz zur Höhe des angelegten Kapitals steigert. Hier muss bei hohe Beträgen mit der Bank verhandelt werden. Fazit ist allerdings, dass Festgeldanlagen gegenüber Daueranlagen einen geringeren Zins bieten, so dass man, wenn man eine längerfristige Geldanlage sucht, auf Bundesschatzbriefe oder Bundesanleihen zurückgreifen sollte, denn diese sind insgesamt gewinnbringender. Auch die Anlage in Tagesgelder ist wesentlich flexibler und bietet im kurzfristigen Anlagebereich eine vergleichbare Zinshöhe.

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