Fehlprägungen von Münzen – Geldsegen

Wo Menschen Hand anlegen, passieren auch Fehler. Das gilt auch für die Herstellung von Geldstücken. Fehlprägungen von Münzen kommen deshalb immer mal wieder vor. Das Gute daran ist, dass diese „falschen“ Geldstücke zu einem unverhofften Geldsegen führen können.

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Die Euromünzen für Deutschland werden in fünf Städten ausgeprägt. Das sind Berlin (A), München (D), Stuttgart (F), Karlsruhe (G) und Hamburg (J). An den Buchstaben den so genannten Münzzeichen erkennt man die Herkunft der jeweiligen Münze. Deutschland ist das einzige Land, das über mehrere Prägestätten verfügt. Alle anderen Euro-Länder haben lediglich eine Münzstätte oder aber auch keine und müssen deshalb ihre landeseigenen Geldstücke in anderen Ländern prägen lassen.

Bundesadler statt Brandenburger Tor

Aber, wo Menschen am Werk sind, passieren auch Fehler. In der Herstellung von Münzen kommt das dem Einen oder Anderen gut zupass. Denn, wer eine Fehlprägung in seiner Geldbörse entdeckt, kann unter Umständen schnell einen schönen Batzen Geld verdienen. Ganz aktuell ist z. B. eine 50-Cent-Münze im Umlauf, die für Sammler ein echter Schatz ist. Anstelle des Brandenburger Tors ist auf die Rückseite des Geldstücks der Bundesadler eingestanzt worden, der eigentlich für die 1-Euro-Stücke vorgesehen ist. So eine Fehlprägung nennt man Stempel-Koppelung, da zwei Stempel verwechselt wurden.

Daran erkennen Sie das gute Stück

Wer jetzt in Geldbeutel und Spardose stöbert, muss auf 50-Cent-Stücke aus dem Jahr 2002 mit dem Münzzeichen G (also aus Karlsruhe) achten. Aber Eile ist angesagt, denn die Bundesbank ist ebenfalls schon im Jagdfieber und hat schon einige der seltenen Stücke, die nach Expertenmeinung auf Auktionen wohl mindestens 1000 Euro bringen werden, aus dem Geldverkehr gezogen.

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