Familienversicherung für Kinder Privatversicherter nicht möglich

Kinder, bei denen ein Elternteil privat krankenversichert ist, können nicht kostenlos in der Familienversicherung des gesetzlich Versicherten versichert werden.

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Ein Vorteil der gesetzlichen Versicherung ist, dass Kinder und nicht berufstätige Ehepartner kostenlos in der Familienversicherung abgesichert werden können. In der privaten Krankenversicherung ist das nicht möglich. Hier kostet die Versicherung von Angehörigen Beiträge. Für alle, die über genügend finanzielle Mittel verfügen, ist das natürlich kein Problem. Im Gegenteil, hier kommen auch die direkten Verwandten in den Genuss eines gewissen Gesundheitsluxus.

Unverheiratete im Vorteil

Die gesetzliche Familienversicherung von Kindern reicht meist aus, um einen guten gesundheitlichen Standard zu gewährleisten. Vor allem dann, wenn die lieben Kleinen keine außergewöhnlichen Probleme haben. Denn die Gesundheit des Nachwuchses liegt nicht nur den Eltern, sondern auch dem Staat und den Kassen am Herzen. Kein Wunder, wollen die meisten Erziehungsberechtigten die kostenlose Absicherung. Nun ist es aber so, dass, wenn auch nur ein Elternteil eines verheirateten Paares privat versichert ist, die Familienversicherung in der gesetzlichen Kasse nicht möglich ist. Auch dann nicht, wenn der andere Teil berufstätig ist und in der gesetzlichen Versicherung Mitglied ist.

Von der Steuer absetzen

Anders ist das dann, wenn die Eltern nicht verheiratet sind. Ist der Sorgeberechtigte dann in einer gesetzlichen Kasse, kann das Kind kostenlos mitversichert werden. Wer das nun ungerecht findet, hat zwar Recht, aber rechtlich trotzdem keine Chance. Denn das oberste Gericht in Karlsruhe hat entschieden, dass die Regelung solchermaßen gültig ist. Die Kosten für die private Versicherung der Kinder kann aber steuerlich geltend gemacht werden, so dass auch die privat Versicherten Ehepaare keine finanziellen Einbußen haben.


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