Fallpauschalensystem

Definition:  Fallpauschalensystem: Soll die Verweildauer von Krankenhauspatienten in der Klinik reduzieren.

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Mit der Einführung des diagnose-orientierten Fallpauschalensystems im Jahre 2002 in Deutschland sollte die Verweildauer von stationär in Krankenhäuserm aufgenommenen Patienten reduziert werden. Je nach Erkrankung oder Operation und Alters des Patienten werden durchschnittliche Liegedauern der Patienten vorausgesetzt.

Wirtschaftlich wirkt’s
Bleibt der Patient länger als die durchschnittlich übliche Zeit in der Klinik, steigen die Kosten für das Krankenhaus. Um zu vermeiden, dass Patienten zu früh entlassen werden oder ohne Not zu lange verbleiben, gibt es eine obere und untere Grenzverweildauer. Durch die Einführung und weitgehend konsequente Umsetzung des Systems konnte die durchschnittliche Verweildauer der Krankenhauspatienten schon von 14 Tagen im Jahr 1991 auf ca. acht Tage im Jahr 2007 gesenkt werden.


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