Falle bei Studienkrediten oder Studentenkrediten

Bildung ist teuer. Wer morgen studieren will, sollte heute schon mal anfangen zu sparen. Oder über einen Studienkredit nachdenken. Aber bei den Studentenkrediten gibt es einiges zu beachten. Sonst tappt man in die Falle

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Nicht jeder, der heute studieren will, kann das auch so einfach. Denn die Ausbildung an den Universitäten Deutschlands ist teuer geworden. Studiengebühren werden fällig. Wer nicht in der Heimatstadt lernen kann, braucht ein Zimmer. Nahrungsmittel, Lernmittel, Vergnügen, all das kostet Geld. Bei den engen Studienplänen schaffen es auch viele Studenten nicht mehr, nebenher zu kellnern oder andere klassische Studijobs zu ergreifen. Wer trotzdem studieren will, ist auf die Hilfe vom Staat angewiesen oder der Bank.

Allgemein beliebt: Bafög

Die gängigste Unterstützung für Studenten ist sicher das allgemein bekannte Bafög. Beantragen können es alle Deutschen und auch manche ausländischen Studenten, die eine entsprechende Eignung nachweisen können. Sie müssen die Ausbildung allerdings vor der Vollendung des 30. Lebensjahres beginnen. Natürlich werden auch die sozialen Hintergründe der Eltern überprüft, denn Sinn und Zweck der Förderung ist es, allen jungen Erwachsenen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. Ganz egal, wie ihr sozialer oder wirtschaftlicher Hintergrund denn auch sein mag. Wer allerdings weder Bafög erhält, noch auf finanziell offenherzige Eltern zurückgreifen kann, dem bleibt nur der Gang zur Bank. Und hier heißt es Augen auf beim Geldeinkauf.


Global denken und handeln

Seit Einführung der Studiengebühren gibt es den so genannten Studentenkredit. Institute wie die KfW-Bank oder die Deutsche Bank gewähren diese Darlehen. Je nach Unternehmen werden zwischen 100 und 800 Euro monatlich ausgezahlt. Die Gesamtsumme muss nach Abschluss des Studiums ebenfalls monatlich zurückgezahlt werden. Meist hat man noch eine Verschnaufpause von bis zu zwei Jahren, bevor die Rückzahlung beginnt. Die Angebote unterscheiden sich auch durch die Kosten, die durch die Kreditaufnahme entstehen. Grundsätzlich ist es vor der Kreditanfrage wichtig, den eigenen Bedarf genau und möglichst knapp zu kalkulieren. Natürlich lassen sich nicht alle Eventualitäten vorhersehen. Aber bei den meisten Banken kann die monatliche Auszahlung angepasst werden (z. B. beim KfW-Studentenkredit immer zum Semesterbeginn). Bei der Entscheidung ob und in welcher Höhe ein Kredit aufgenommen wird, sollte genau überlegt werden. Denn leider heißt ein Studienabschluss heute nicht mehr, dass man im Anschluss automatisch einen lukrativen Job an Land zieht. Und dann wird aus der Teuerfalle nicht selten die Schuldenspirale.

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