Fahrgemeinschaften – Vertrag abschließen

Wer seine Bekannten regelmäßig im Auto mitnimmt oder mit Fahrgemeinschaften unterwegs ist sollte Schlau sein indem er sich als Fahrer durch einen schriftlichen Vertrag, bei dem man die Haftung einschränkt, absichert. Allerdings greift dieser nicht immer.

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Heutzutage ist es fast schon üblich Fahrgemeinschaften zu gründen. Gerade bei Schulkindern wechseln sich die Eltern oft ab damit, die lieben Kleinen zur Lerninstitution zu bringen. Je nachdem wie weit der Schulweg ist, passiert das auch mit dem Auto. Alles ist in Ordnung solange nichts passiert. Im Unfallfall aber, wird es schnell unschön, vor allem, wenn eines der Mäuschen verletzt wird. Worte wie Schadensersatz oder Schmerzensgeld werden dann laut. Schlau ist, wer sich als Fahrer durch einen schriftlichen Vertrag, bei dem man die Haftung einschränkt absichert. Allerdings greift dieser nicht immer.

Moderater und doch gefährlicher Straßenverkehr

Der Straßenverkehr in Deutschland ist zwar im Verhältnis mit anderen Ländern doch sehr moderat. Dennoch, so ganz ohne Unfälle läuft auch bei uns kein Tag ab. Gut, wenn es beim Sachschaden bleibt, schlimm, wenn es zu Personenschäden mit Kindern kommt. Gerade bei Fahrgemeinschaften wird das dann zum Haftungsproblem. Dabei ist es eigentlich relativ einfach. Man muss nur aufpassen nicht selbst zum Unfallverursacher zu werden. Denn wird man selbst zum Unfallopfer haftet die KFZ-Haftpflichtversicherers des Unfallfahrers für alle entstandenen Schäden – auch für die der beifahrenden Insassen. Grundsätzlich ist außerdem das Abschließen eines Vertrages zur privaten Personenbeförderung sinnvoll. Hier kann man die Haftung im Unfallfall einschränken.

Grobe Fahrlässigkeit wird nicht unterstützt

Auch wenn man selbst einen Unfall verursacht, ist man nicht gleich finanziell am Ende. Denn in diesen Fällen greift die eigene KFZ-Haftpflichtversicherung. Vorsicht am Steuer ist aber immer die Mutter der Straßenverkehrsordnung. Denn führt man einen Unfall grob fahrlässig herbei, hilft auch kein Personenbeförderungsvertrag mehr, und auch die Haftpflicht wird wohl zumindest teilweise haftungsmäßig abwinken. So zum Beispiel durch das Überfahren einer roten Ampel oder – schlimmer, weil absolut verboten – das Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt.

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