Fahrgemeinschaft mit Arbeitskollegen – Haftungsbeschränkung

Wer eine Fahrgemeinschaft mit Arbeitskollegen hat sollte sich eine Haftungsbeschränkung unterschreiben lassen.

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Wer regelmäßig Kollegen mit zur Arbeit nimmt, sollte den täglichen Beifahrer eine Haftungsbeschränkung unterschreiben lassen.

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Drei Mark für Benzin? Nie!

Erinnern Sie sich? In den 80ern, den 90ern und auch noch kurz danach, war allen Autofahrern klar: Wenn der Sprit mal über drei Mark kostet, dann bleibt das Auto stehen. Heute sind wir in der Euro-Ära und liegen je nach Motorbedürfnis bei über 1,60 Euro. Und trotzdem fahren wir alle noch. Immer öfter allerdings teilen wir uns den fahrbaren Untersatz oder nehmen zumindest jemanden mit, um die Fixkosten zu senken. Und ja, schön ist es schon morgens einen Freund an seiner Seite respektive auf dem Beifahrersitz zu haben. Allerdings: Wenn’s im Straßenverkehr kracht, hat’s sich schnell mit dem Auto und dem Freund. Es sei denn, man hat an alles gedacht.
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Ein Freund im Auto spart Kosten

Generell haftet natürlich die KFZ-Haftpflichtversicherung für die Schäden der Unfallopfer, wenn man als Autohalter einen Unfall verursacht. Das sind zum einen Sach- und Vermögensschäden, aber auch Personenschäden werden vom Haftpflichtversicherer übernommen. Der Unfallfahrer geht in aller Regel leer aus, es sei denn, ihn trifft am Unfall keine Schuld wie zum Beispiel im Fall eines Herzinfarktes oder ähnlichem. Der Beifahrer – auch wenn er regelmäßig an der Seite des Fahrers sitzt – ist natürlich über die KFZ-Haftpflichtversicherung abgesichert.
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Betriebskosten mit einberechnen

Außerdem greift bei Wegeunfällen die gesetzliche Unfallversicherung. Auch, wenn man die Mitfahrer auf dem Weg zur Arbeit abholt – allerdings auf direktem Weg, denn Umwege sind nicht versichert. Beim Gründen von Fahrgemeinschaften sollte man aber noch anderes bedenken. So sollte man die Beifahrer zum Beispiel eine sogenannte Haftungsbeschränkung unterschreiben lassen. So ist man als Fahrer im Falle eines Falles vor Ansprüchen und Forderungen der Mitfahrer abgesichert, die die Versicherungsleistungen der Versicherung übersteigen. Wer wirtschaftlich gerecht teilen möchte, sollte neben den einfachen Fahrtkosten auch die Betriebskosten mit berechnen. Bedacht werden müssen dabei zum Beispiel Ölverbrauch, Kosten für Versicherung, Verschleißreparaturen, Steuern und ähnliches.

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