Experten warnen vor Über- und Unterversicherung

„Welche Versicherung braucht man eigentlich?“ „Du auf jeden Fall die Haftpflicht!“ Experten warnen vor Über-, aber auch Unterversicherung.

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Sicherheit wird bei vielen Deutschen groß geschrieben. Sie haben Rauchmelder in der Wohnung, Alarmanlagen im Auto, Fahrrad fahren sie nur mit Helm und die lieben Kleinen fahren Schlittschuh nur in der Vollgummi-Körperschutz-Ausrüstung. Ähnlich sieht es auch bei den Versicherungen aus. Wir Deutsche stehen einfach drauf.

Die Operation von Wellensittich Putzi absichern – nein! Aber, nicht alles, was im Versicherungsbereich angeboten wird ist auch sinnvoll. Vieles davon kostet unnötiges Geld und bringt im Endeffekt nichts oder nur wenig. Ein Beispiel hierfür ist die private Arbeitslosenversicherung, die in keinem Preis-Leistungs-Verhältnis steht oder die Heimtier-Kleintier-Versicherungen, die die Operation von Wellensittich Putzi übernehmen soll. Es versteht sich irgendwie von selbst, dass sich das nicht rechnen kann. Andere hingegen sollte jeder haben – allen voran die private Haftpflichtversicherung. Wie die junge Frau aus dem obigen Dialog, die an einem herbstlichen Regentag ihren Versicherungsmann anrief und fragte, welche Versicherung sie eigentlich braucht.

Fünf Millionen Deckungssumme – ja! Während im Straßenverkehr die KFZ-Haftpflichtversicherung Pflicht ist, gibt es diese Obligation im privaten Lebensbereich nicht. Dennoch raten hier Versicherungsexperten immer wieder dazu, die private Haftpflichtversicherung abzuschließen. Sie haftet dann, wenn man – unverschuldet – einen anderen körperlich, materiell oder sachlich geschädigt hat. Und diese Absicherung kann sogar eine ganze Existenz absichern. Denn auch ein kleiner Fehltritt kann große und schlimme Folgen haben, die unversichert für den finanziellen Bankrott sorgen können. Damit auch wirklich alle Kosten abgedeckt sind, sollte man bei der Deckungssumme nicht sparen – auf fünf Millionen Euro soll sie sich mindestens belaufen.

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