Existenzminimum – Änderung Freigrenzen für Pfändungen

Seit dem 1. Juli 2011 hat sich das Existenzminimum erhöht, für Menschen die Schulden haben.

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Wer Schulden hat muss die auch zurückbezahlen, allerdings gibt es ein Existenzminimum das nicht gepfändet werden darf. Seit dem 1. Juli 2011 haben sich die Freigrenzen für Pfändungen erhöht. Die Freigrenzen sind unterschiedlich, das hängt davon ab ob der Schuldner noch Unterhalt für eine oder mehrere Personen bezahlen muss.


Höhe der Freigrenzen

Für eine Person die keine Unterhaltsverpflichtungen hat liegt die Freigrenze für Pfändungen bei 1030 Euro, zuvor lag die Freigrenze bei knapp über 985 Euro. Bei Personen die Unterhalt für eine Person bezahlen müssen, erhöht sich das Existenzminimum auf 1420,– Euro. Bei Unterhaltsverpflichtung von 2 Personen sind es schon 1640 Euro. Für Unterhaltsverpflichtungen von der zweiten bis zur fünften Person kommen jeweils weitere 215,73 Euro hinzu.

Beispiel für Pfändungen

Wer mehr verdient als der Freibetrag muss einen Teil des Mehrverdienstes an die Gläubiger bezahlen. Der Betrag unterteilt sich dann auch, je nachdem ob der Gläubiger noch Unterhaltsverpflichtungen hat. Beispiel: Der Schuldner verdient 2000 Euro und hat keine Unterhaltsverpflichtungen. Von den 2000 Euro wird der Freibetrag abgezogen, von den übrig bleibenden 970 Euro muss der Schuldner 679,78 Euro an die Gläubiger bezahlen.

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