EU Vermittlerrichtlinie Mifid und VVR

Neuigkeiten zu den EU Vermittlerrichtlinien die nur für Verwirrung sorgen

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Im Jahr 2007 werden sich die über 400.000 Finanzdienstleister in Deutschland mit den neuen Richtlinien befassen müssen. Die VVR ist die Versicherungsvermittlerrichtlinie und die Mifid steht für Markets in Financial Instruments Directives. Dass es unterschiedliche Eu Richtlinien für Versicherungen und Banken gibt, war mir bisher nicht bekannt.

Unterschiedliche Vorgaben für Banken und Versicherungen

Der Versicherungsprofessor Hans Peter Schintowski kritisiert auch die unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben für Banken und Versicherungen. Jeder Finanzdienstleister muss sich sowohl mit der VVR als der Mifid auseinandersetzen obwohl in der Praxis die Unterschiede zwischen Produkte der Versicherung und Produkte der Banken fließend sind. Herr Schwintowski meinte auch, dass wenn die Anforderungen zum einen an die Vermittler und zum anderen an die Beratung, Dokumentation und Informationspflicht nicht angeglichen werden, könnten die Folgen Fehlberatung und eben Beratungsprozesse sein.

Dokumentation ist Pflicht

Bei den Vermittlerrichtlinien für Produkte der Versicherung ist eine Dokumentation Pflicht, was wiederum bei Mifid aller Voraussicht keine Pflicht sein wird. Ganz banal gesagt, dauert dies dann bis zu dem ersten Prozess, wo der Kunde klagt, weil es bei der Empfehlung eines Aktiensparplan keine Dokumentationspflicht für die Bank gibt, doch wenn der Kunde dies vergleicht mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung muss der Versicherungsvertreter dies dokumentieren. Eigentlich nicht nachvollziehbar genauso wie die Empfehlung von Investmentfonds oder geschlossenen Immobilienfonds nicht von der Mifid oder der VVR erfasst werden. Irgendwann sollten diejenigen die solche Gesetze machen begreifen, dass sie sich fachmännischen Rat aus der Branche holen.

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