Erklärung private Unfallversicherung – Invalidität wichtigste Absicherung

Die private Unfallversicherung versichert hauptsächlich die Invalidität als wichtigste Absicherung, hier findet man eine Erklärung über die Gefahrengruppen und eine Gliedertaxe, bei der man sehr genau sehen kann, wie die verschiedenen Körperteile bei einer Invalidität bewertet werden.

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Eine private Unfallversicherung ist vor allem eine Versicherung gegen eine Invalidität. Das Krankenhaustagegeld oder die Todesfallsumme sind nur ein zusätzlicher Schutz in der Unfallversicherung. Die Invalidität nach einem Unfall hat unter Umständen gravierende Folgen, denn das Haus und auch das Auto müssen eventuell umgebaut werden und das kann sehr teuer werden.

Einteilung in Gefahrengruppen

Die Beiträge in der privaten Unfallversicherung richten sich hauptsächlich nach der beruflichen Tätigkeit des Versicherten. Unterteilt werden Berufe und Tätigkeiten in verschiedene Gefahrengruppen, Gefahrengruppe A und B. Die Gefahrengruppe hat in der Regel höhere Beiträge, weil die Unfallgefahr einfach höher ist. In die Gefahrengruppe A kommen alle Personen mit kaufmännischen Tätigkeiten, einige Versicherer unterteilen Frauen grundsätzlich in die Gefahrengruppe A. In die Gefahrengruppe B kommen alle Personen, die eine körperliche oder handwerkliche Tätigkeit ausüben.

Invalidität richtet sich nach der Gliedertaxe

Unten kann man sich die Gliedertaxe anschauen, die allerdings auch bei den verschiedenen Gesellschaften unterschiedlich sein kann oder zumindest abweichen. Die Gliedertaxe besagt was man bekommt nach einem Unfall, wenn bestimmte Körperteile nicht mehr funktionsfähig sind. Denn es müssen 100 Prozent erreicht werden um die komplette Invaliditätssumme zu bekommen. In der Regel bezahlt die private Unfallversicherung ab einer 20 prozentigen Invalidität.



Gliedertaxe – die Tabelle

Verlust oder FunktionsunfähigkeitInvaliditätsgrad in ProzentIst dies für sie berufsrelevant?
selbstverständlich werden auch dauerhafte Schäden an Körperteilen berücksichtig, die hier nicht angeführt sind.

Erkundigen Sie sich bei der Versicherung ihrer Wahl genau.
mehr als 100% geht nichtmehr vereinbaren, wenn dies für Sie berufsrelevant ist

Stichworte:lineare Tarife, Mehrleistungstarife und Progressionstarife

Fragen sie danach.
eines Armes im Schultergelenk 70
eines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenks 65
eines Armes bis unterhalb des Ellenbogengelenk 60
einer Hand im Handgelenk 55
eines Daumens 20
eines Zeigefingers 10
eines anderen Fingers 5
eines Beines über der Mitte des Oberschenkels 70
eines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels 60
eines Beines bis unterhalb des Knies 50
eines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels 45
eines Fußes im Fußgelenk 40
einer großen Zehe 5
einer anderen Zehe 2
eines Auges 50
beider Augen 100
des Gehörs auf einem Ohr 30
… auf beiden Ohren 60
des Geruchssinns 10
des Geschmackssinns 5

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