Erbpacht – Erbbaurecht – Kostengünstiges Baugrundstück

Das Baugrundstück für ein Eigenheim ist ein teurer Faktor in der Gesamtkostenrechnung. Eine kostengünstigere Alternative ist die Anmietung eines Grundstücks nach dem Erbbaurecht, zum Beispiel bei der Gemeinde oder der evangelischen oder katholischen Kirche.

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Die Kosten für den Erwerb eines Baugrundstücks treiben die Baukosten für ein Eigenheim extrem in die Höhe, daher kann sich glücklich schätzen wer bauen will und schon einen Bauplatz hat. Eine Alternative um Kosten zu sparen ist der Abschluss eines sogenannten Erbbaurechtsvertrages, bei dem ein Grundstück nicht gekauft, sondern für einen Zeitraum von in der Regel 99 Jahren vermietet wird.

Kirchen bieten oft Erbaurecht

Möglichkeiten hierfür gibt es bei den einzelnen Gemeinden, aber vor allem bei den Kirchen, denn diese haben ein größeres Angebot an Erbbaurechts-Grundstücken. In der Regel wird bei privater Nutzung von einer Laufzeit von 99 Jahren ausgegangen, während bei einer gewerblichen Nutzung die Verträge oft kürzer abgeschlossen werden. Die Kosten für halten sich eher im Rahmen. So muss man für die Fläche eine Einfamilienhauses mit ca. vier Prozent des Grundstückswertes pro Jahr als Mietzins rechnen, wenn die Fläche größer ist so kann sich die Miete auf fünf Prozent erhöhen. Berechnet wird der Grundstückswert nach den amtlichen Bodenrichtwerten, die sich erfahrungsgemäß auch langfristig nicht stark verändern.

Kosten für Erschließung

Kosten für die Erschließung und sonstige Kosten trägt der Erbbaupächter, aber die Belastungen sind natürlich deutlich niedriger als beim Kauf eines Grundstücks. Zudem wird die Höhe des Erbbauzinses, also der Pacht oder Miete, für die ersten zwölf Jahre stabil gehalten und erst danach wird der Verbraucherpreisindex zugrunde gelegt. Die katholische Kirche macht noch ein besonders Angebot für Familien mit Kindern, um den Start für diese besonders zu erleichtern. Wenn eine Familie kleine Kinder hat, so bekommt sie für einen Zeitraum von sieben Jahren auf die ohnehin günstige Miete nochmals 20 Prozent Rabatt pro Kind. Diesen Rabatt gibt es zwar bei der evangelischen Kirche nicht, aber auch dort schaut man bei der Vergabe der Grundstücke vor allem auf die sozialen Verhältnisse.

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