Einstufung Pflegestufe notwendig für Verhinderungspflege

Um über die Pflegekasse die Kosten für eine Verhinderungspflege erstattet zu bekommen, ist die Einstufung in eine Pflegestufe nach Überprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen notwendig.

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Die Einstufung pflegebedürftiger Menschen in die jeweiligen Pflegestufen erfolgt entsprechend der individuellen Einschränkungen nach Prüfung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), und ist nötig, da dadurch automatisch ein Anspruch auf Verhinderungspflege entsteht, welche zur Entlastung der Pflegeperson gedacht ist und für einen Zeitraum von 28 Tagen im Jahr bzw. bis zu einer Erstattung der Kosten in Höhe von maximal 1.470,00 Euro pro Jahr möglich ist.

Kein Pflegegeld bei Verhinderungspflege

Jedoch fällt die Zahlung des regulären Pflegegeldes weg, sollte die Verhinderungspflege stationär oder zu Hause über mehrere Tage erbracht werden.

Verhinderungspflege stundenweise in Anspruch nehmen

Sollte es jedoch der Fall sein, dass der Pflegebedürftige nur eine Begleitung zum Arzt braucht, das Ausflugsangebot einer entsprechenden Einrichtung wahrnehmen möchte oder die Pflegeperson jemanden braucht, der nur einige Stunden die Betreuung der pflegebedürftigen Person übernehmen soll, so ist es auch möglich, die Verhinderungspflege stundenweise in Anspruch zu nehmen.

Pflegegeld wird in voller Höhe weiterbezahlt

Es besteht die Möglichkeit der starken Entlastung der Eltern eines behinderten Kindes z.B. durch eine spezielle Ferienbetreuung, welche von einigen Einrichtungen angeboten wird. In diesem Fall haben die Eltern keine zusätzliche finanzielle Belastung, da die Einrichtung direkt mit der Krankenkasse abrechnet.

Ein Antrag im Voraus ist wichtig

Jedoch sollte beachtet werden, dass eine Abrechnung später nur möglich ist, wenn die Ersatzpflege genehmigt wird. Aus diesem Grund sollte, egal welche Leistung in Anspruch genommen wird, immer ein Antrag im Voraus bei der Pflegekasse gestellt werden muss.

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