Einkommensgrenze einmalig überschreiten – private Krankenversicherung 2013

Die Einkommensgrenze für die private Krankenversicherung 2013 steigt wieder, hier finden Sie eine Übersicht der Versicherungspflichtgrenze Jahr 2010 bis 2013.

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Für den Wechsel eines Arbeitnehmers von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung muss eine gewisse Einkommensgrenze überschritten werden. Diese Einkommensgrenze muss bisher in drei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren überschritten werden um das Recht zum Wechsel in die PKV zu haben. Seit Januar 2011 ist diese Wechselfrist erheblich verkürzt worden, denn bei einmaliger Überschreitung ist nun ein ein Wechsel in die PKV möglich.

Aktuell bei 4.237,50 Euro

Die Einkommensgrenze (Versicherungspflichtgrenze) liegt aktuell bei 50.850 Euro im Jahr oder 4.237,50 Euro im Monat und steigt aber im Jahr 2013 auf 52.200 Euro (monatlich 4.350,– Euro). Das einmalige Überschreiten bedeutet, wenn ein Arbeitnehmer einmal die Einkommensgrenze von aktuell heute 50.850 Euro überschreitet, kann er in die private Krankenversicherung wechseln. Es ist eigentlich eine Rückkehr zum alten System, vor rund 5 Jahren war die Wechselfrist von einem Jahr auf 3 Jahre erhöht worden von der damaligen Rot-Grünen Regierung, dies wurde nun vor einiger Zeit wieder rückgängig gemacht worden.

Aktuelle Tabelle der Versicherungspflichtgrenze – Jahr 2010 bis 2013

Jahr jährlichmonatlich
201352.200 Euro4.350,– Euro
201250.850 Euro4.237,50 Euro
201149.500 Euro4.125,– Euro
201049.950 Euro4.162,50 Euro

GKV Höchstbeitrag rund 670 Euro

Weil die Einkommensgrenze nur noch einmalig oder ein Jahr überschritten werden muss, hat die private Krankenversicherung wieder mehr Neukunden und die gesetzlichen Krankenkassen freut das sicherlich nicht. Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 15,5 Prozent, was einen Höchstbeitrag von rund 670 Euro im Monat bedeutet.

Wechsel in die PKV geplant?

Vor einem Wechsel in die PKV sollte allerdings auch das Unternehmen selbst unter die Lupe genommen werden, denn nur eine finanziell stabile Krankenversicherung kann ein starker Partner auf Dauer sein. Um da einen Durchblick zu bekommen, gibt es so genannte Bilanzkennzahlen. Mit diesen Zahlen kann man die Gesellschaften besser vergleichen, denn da werden die Verwaltungskosten, Beitragsrückstellungen, Abschlusskosten und viele anderen Zahlen verglichen. Wer diese Zahlen in seine Entscheidung mit einfließen lässt, der hat schon vieles richtig gemacht.


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